Okkupiert, Annektiert und Profitiert (2019)

Wie internationale Unternehmen und deutsche Finanzinstitute von völkerrechtswidrigen Handlungen in besetzten und annektierten Gebieten profitieren und diese fördern

  • Deutsche Banken unterhalten Finanzbeziehungen zu Unternehmen, die in besetzten und annektierten Gebieten tätig sind, in einer Größenordnung von 44 Mrd. €
  • Unternehmen und Banken vernachlässigen ihre menschenrechtliche Aufsichtspflicht und laufen Gefahr sich an völkerrechtswidrigen Siedlungsaktivitäten, Zerstörung von Infrastruktur oder der Ausbeutung von Ressourcen in besetzten und annektierten Gebieten zu beteiligen und davon zu profitieren
  • Allein auf die Deutsche Bank entfallen 45% dieser Finanzbeziehungen, auch die KfW ist betroffen
  • Nur wenige Banken schließen Finanzbeziehungen zu Unternehmen strikt aus, die in besetzten und annektierten Gebieten tätig sind
  • Auch deutsche Konzerne wie Siemens, HeidelbergCement und DHL fallen in der Studie negativ auf

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.   ... →

Businesses fuel violations of human rights in West Bank

The Israeli settlement policy in the occupied areas in the West Bank is frequently medially in the focus of the interest and often produces indignation around the world and the international community refuses the settlements as contrary to international law. In the new Human Rights Watch report, the organization shows in which way the global operating companies and financial institutions not only profit from violations of human rights in the occupied areas, but also contribute to the maintenance and development of the settlements.   ... →