Weltbank, Exxon & Co im Ölrausch in Guyana

  Bild (Ausschnitt): © Chad Teer [CC-BY-2.0] - Wikimedia

Im Meeresboden vor der Küste Guyanas befinden sich 13,6 Milliarden Barrel Öl und 960 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Urgewald spricht in diesem Zusammenhang von einer Ölbombe, denn selbst wenn nur die Hälfte der Öl- und Gas-Reserven verbrannt würden, könnten die daraus resultierenden Emissionen eine Millarde Tonnen CO2 übersteigen. Das Ölprojekt würde dann aus der derzeitigen Kohlenstoffsenke Guyana – das Land ist zu über 80 Prozent von nahezu unberührtem Regenwald bedeckt – den größten Pro Kopf-Emittenten von CO2 weltweit machen.   ... →

Deutsche Bank: Das Spiel mit dem Hunger

Laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) sind Lebensmittelpreise im vergangenen Jahr auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Internationale Organisationen, wie Foodwatch, Oxfam und die Weltbank, beschuldigen dahingehend Banken, durch den Handel mit Warentermingeschäften (Handel mit Getreide, Öl und anderen Rohstoffen) die Preise in die Höhe getrieben zu haben. Auch wenn die Auswirkungen von Finanzspekulationen langfristig keinen Einfluss auf die Preisentwicklung von Lebensmitteln haben sollen, wie die Weltbank im Juli 2013 selbst bekannt gab, so steht außer Frage, dass die zweifelhaften Geschäfte enormen Einfluss auf die kurzfristige Preisentwicklung haben.   ... →