Geheime Uranminen im Kongo

Seit 2004 ist der Abbau von Uran im Kongo verboten. Seither schürfen zahlreiche Rohstoffunternehmen offiziell nur noch nach Kupfer und Kobalt. Der Uranabbau aber geht nach wie vor weiter, wenn auch illegal. Laut UN-Ermittlungen koordiniert der kongolesische Geheimdienst den Export des Urans in die Nachbarstaaten Sambia und Tansania. Von dort aus wird der strahlende Rohstoff dann in die Welt verschifft, unter anderem auch nach Nordkorea und Iran.   ... →

Paladin Energy Ltd: Verstöße gegen Umwelt- und Sicherheitsstandards

Umweltzerstörung und Sicherheitsrisiken in Malawi

Die malawische Organisation KANRJC hat einen Antrag gestellt, Zugang zu Umweltinformationen der Kayelekera Uranmine gestellt. Kayelekera wird von dem australischen Unternehmen Paladin Energy Ltd betrieben.

Die Bevölkerung leidet unter Krankheiten, die durch die Mine entstanden sind. Insbesondere die Arbeiter in den Minen klagen über Gesundheitsprobleme. Außerdem werden die unangemessenen Entschädigungen für Zwangsumsiedlungen kritisiert.   ... →

Rio Tinto: Mangelhafte Aufklärung über Gesundheitsrisiken in Uranmine

  Bild (Ausschnitt): © jbdodane [CC BY-NC 2.0] - flickr

Umwelt- und Sicherheitsverletzungen in Namibia

Einem Bericht der niederländischen Nichtregierungsorganisation SOMO zufolge werden Uranminenarbeiter in der Rössing-Mine in Namibia noch immer nicht ausreichend über gesundheitliche und ökologische Auswirkungen des Uranabbaus informiert. Radongas, das die Arbeiter einatmen, ist radioaktiv und schädlich. Die Strahlung kann Krebsbildung, Fehlgeburten und chronischen Erkrankungen der Lungen, Augen und Haut auslösen.

Gleichzeitig bietet die Regierung Konzernen weiterhin Konzessionen für ihre Bergbauarbeiten an.   ... →