Noch immer kein verbindliches Gesetz zur Sanktionierung von indirekter Menschenrechtsverletzung durch deutsche Unternehmen

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Im Jahr 2011 wurden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einstimmig im UN-Menschenrechtsrat angenommen. Die 31 Leitprinzipien beruhen auf drei Grundlagen, die die Rolle der Staaten und der Unternehmen sowie Rechtsmittel zur Abhilfe im Falle von Menschenrechtsverletzungen hervorheben. Die Grundidee und damit wichtigster Baustein der Leitprinzipien ist die „menschrechtliche Sorgfaltspflicht“. Unternehmen sollen nicht nur Verantwortung für das konzerneigene Handeln übernehmen, sondern auch die Verantwortung für die Auswirkungen ihrer sämtlichen Aktivitäten tragen.   ... →

Thun-Bankengruppe macht sich die Welt Widdewidde wie sie ihr gefällt

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In wie weit sind Finanzinstitute an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig, wenn sie Firmen finanzieren, welche die allgemeinen Menschenrechte nicht achten? Diese Frage beantworten die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte seit dem Jahr 2011 genau.

Trotz dieser klaren Verankerung von Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten von Finanzinstituten zur Verhütung und Behebung von Menschenrechtsverletzungen, versuchen Bankkonzerne sich ihrer Verantwortung weiterhin zu entziehen.   ... →

Petition „Menschenrechte vor Profit“

Menschenrechtsverletzungen wie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne oder Landvertreibungen werden vielfach von multinational agierenden Unternehmen in Kauf genommen. Eine Option, deutsche Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, auch im Auslandsgeschäft ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, bietet die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in nationales Recht, an der die deutsche Bundesregierung mit dem „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ seit 2014 arbeitet.   ... →