Unternehmen bringen Afrika um notwendige finanzielle Mittel

Eine im Februar 2015 veröffentlichte Studie des Hohen Rates für Illegale Finanzströme (High Level Panel on Illicit Financial Flows, IFFs) zeigt, wie Afrika jedes Jahr durch betrügerische Systeme zwischen multinationalen Unternehmen und Regierungen bis zu 50 Milliarden USD verliert. Dieser Betrag ist doppelt so hoch wie die jährlichen Entwicklungszahlungen für den Kontinent. Afrika sei daher ein Nettogeber für den Rest der Welt bezeichnen.   ... →

Banken und Geldanlagefonds: Verfahren wegen Steuerhinterziehung

Eine Umfrage bei Finanzministerien deutscher Bundesländer seitens der Süddeutschen Zeitung ergab, dass eine Gesetzeslücke, die bis zum Jahr 2012 bestand, von deutschen Finanzinstituten in erheblichem Maße ausgenutzt wurde. In Folge der Gesetzeslücke wurde es den Banken und ihren Geschäftspartnern ermöglicht, eine nur einmal gezahlte Kapitalertragsteuer mitunter mehrmals erstattet zu bekommen. Allein im Bundesland Hessen belaufen sich die Ermittlungen auf etwa 30 Verfahren und einem geschätzten finanziellen Wert von 979 Millionen Euro.   ... →

Paladin profitiert, Malawi stagniert

Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Professor Oliver de Schutter, ist der Ansicht, dass der malawischen Bevölkerung knapp 200 Millionen US Dollar aufgrund von Steuererleichterungen zugunsten von Paladin entgehen. De Schutter glaubt, dass die Kräfteverhältnisse zwischen Paladin und Malawi ungleichmäßig verteilt sind. Auf der einen Seite Malawi das verzweifelt nach Investitionen sucht, und auf der anderen Seite Paladin, ein einflussreiches multinationales Unternehmen.   ... →