Pressemitteilung: Verbraucherbroschüre informiert Bankkund/innen über Rüstungsgeschäfte ihrer Finanzinstitute

– Vor allem Großbanken finanzieren Rüstungsfirmen
– Bankrichtlinien schließen Rüstungsfinanzierung oft nicht umfassend aus
– Über Investmentfonds sind auch Sparer/innen an Waffenfirmen beteiligt

Mit ihrer heute vorgestellten Studie „Die Waffen meiner Bank“ legen die Menschenrechts-organisationen Facing Finance und urgewald Recherchen zu den deutschen Geldgebern relevanter Rüstungshersteller vor. Untersucht wurden deutsche Banken und ihre Finanzbeziehungen der letzten drei Jahre zu wichtigen globalen und nationalen Rüstungsfirmen.   ... →

Rheinmetall will Umsatz und Einfluss steigern

Rheinmetall will wachsen. Geht es nach dem Unternehmenschef des deutschen Rüstungsherstellers, Armin Papperger, wird der Jahresumsatz bis 2020 auf 10 Milliarden Euro steigen. Dazu müsste Rheinmetall, dessen Einnahmen heute schon zum Großteil aus dem Ausland kommen, die Geschäfte mit Kunden außerhalb Europas stark ausweiten.

Zunächst rechtfertigt Papperger Rheinmetalls Wachstumspläne mit der vermeintlichen Notwendigkeit generell die deutschen Rüstungsausgaben zu steigern, um die militärische Sicherheit des Landes garantieren zu können und weltweiten Konflikten gewachsen zu sein.   ... →

Rheinmetall darf Komponenten für moderne Gefechtsübungsanlage nicht an Russland ausliefern

Update März 2015:
Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland und ihre Folgen: 120 Millionen Euro verlangt der Rüstungs-Riese Rheinmetall vom Bund für den gescheiterten Deal mit Russland. Berichten der Süddeutschen Zeitung zufolge ging vor kurzem ein Schadensersatzantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ein. Der Düsseldorfer Konzern verlangt Entschädigung für alle bereits produzierten Teile des für Russland geplanten Gefechtsübungszentrums.   ... →

Ehemaliger Entwicklungsminister Niebel geht zu Rheinmetall

Der frühere Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Dirk Niebel wird ab Januar 2015 als Cheflobbyist bei dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall arbeiten. Der FDP Politiker soll den Vorstand in allen Fragen und Aufgaben der internationalen Strategieentwicklung und bei globalen Regierungsbeziehungen beraten, so eine Sprecherin des Unternehmens. Vor allem die Tatsache, dass der 51-Jährige von 2009 bis 2013 Mitglied des Bundessicherheitsrates war, jenem Geheimgremium das für Waffenexporte zuständig ist, löste heftige Kritik aus.   ... →

Rheinmetall: Lieferung deutscher Panzerfabrik nach Algerien

Wie das Handelsblatt am 18. Juni 2014 berichtete, steht der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall kurz vor einem Vertragsabschluss zur Produktion von Panzern in Algerien. Bei dem Vertrag handelt es sich jedoch nicht um eine Panzerlieferung, sondern um eine Ausgliederung einer gesamten Panzerfabrik mit einer festgesetzten Produktion von 980 „Fuchs-Panzern“. Die Fabrik soll in der nordalgerischen Stadt Ain Smara aufgebaut werden und ist auf eine Jahreskapazität von 120 Fahrzeugen ausgelegt.   ... →

Deutsche Waffenexporte auf Rekordhoch: Rüstungsexportbericht 2013

Deutschland hat 2013 seine Exporte von Waffen auf ein Allzeitrekord gesteigert. Der Rüstungsexportbericht 2013 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zeigt Einzelausfuhrgenehmigungen für Waffen, Panzer und andere militärische Güter im Wert von mehr als 5,8 Milliarden Euro aus.

Hinzu kommen noch 2,5 Milliarden Sammelgenehmigungen, welches eine Gesamtsumme von 8,3 Milliarden ergibt. Diese werden für Aufträge erteilt, welche über mehrere Jahre laufen, zum Beispiel für Flugzeugteile zum Bau von Kampfjets.   ... →