HSBC und Commerzbank finanzieren zweifelhaften Palmölkonzern Noble

 Oil palm graveyard - these palms were injected with pesticides (paraquat, according to locals) so to kill them and allow preparations for the next planting. | Bild (Ausschnitt): © Wakx [CC BY-NC-SA 2.0] - Flickr

Im Januar 2017 veröffentlichte Greenpeace mit „Dirty Bankers – How HSBC is financing forest destruction for palmoil“   eine Fallstudie, die ausführlich die Geschäftsbeziehungen der HSBC zu zweifelhaften Palmölkonzernen offenlegt. Die HSBC gilt als einer der führenden Geldgeber der Palmölindustrie. So finanziert die Bank etwa Noble Group, einen Anbieter von Landwirtschafts- und Energieerzeugnissen mit Sitz in Hong Kong.   ... →

Rio Tinto zieht sich aus Pangunamine zurück und hinterlässt Kosten in Milliardenhöhe

 Panguna ruins  | Bild (Ausschnitt): © madlemurs [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

Die Panguna-Kupfermine auf der Insel Bougainville im pazifischen Ozean wurde von 1972 bis 1989 von der Tochtergesellschaft Bougainville Copper Ltd. (BCL) des Konzerns Rio Tinto betrieben und gehörte zu den erfolgreichsten Anlagen des Konzerns. Bougainville wurde, unter der Kolonialherrschaft Australiens, Papua Neuguinea zugeschlagen und verblieb dort auch nach dessen Unabhängigkeit 1975. Rund um die Mine entwickelten sich jedoch schwere Konflikte, aufgrund ihrer Gewinne einerseits und der Verursachung schwerer Umweltschäden andererseits.   ... →

Rio Tinto: Wegen Mitschuld an Kriegsverbrechen vor Gericht

Menschenrechtsverletzungen in Papua Neuguinea

Im Jahr 2000 wurde das britische Unternehmen Rio Tinto von Einwohnern der Insel Bougainville in Papua Neuguinea vor Gericht gebracht. Unter Anwendung des US Gesetzes zur Regelung von ausländischen Ansprüchen (Alien Tort Claims Act) wurden Umweltanklagen bereits verworfen; Beschuldigungen wegen Völkermordes und Kriegsverbrechen wurden allerdings im Jahr 2011 von einem US amerikanischen Gerichtshof wiederaufgenommen.   ... →