Noch immer kein verbindliches Gesetz zur Sanktionierung von indirekter Menschenrechtsverletzung durch deutsche Unternehmen

| Bild (Ausschnitt): © Raimond Spekking [CC BY-SA 4.0] - climatevisuals

Im Jahr 2011 wurden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte einstimmig im UN-Menschenrechtsrat angenommen. Die 31 Leitprinzipien beruhen auf drei Grundlagen, die die Rolle der Staaten und der Unternehmen sowie Rechtsmittel zur Abhilfe im Falle von Menschenrechtsverletzungen hervorheben. Die Grundidee und damit wichtigster Baustein der Leitprinzipien ist die „menschrechtliche Sorgfaltspflicht“. Unternehmen sollen nicht nur Verantwortung für das konzerneigene Handeln übernehmen, sondern auch die Verantwortung für die Auswirkungen ihrer sämtlichen Aktivitäten tragen.   ... →

Petition „Menschenrechte vor Profit“

Menschenrechtsverletzungen wie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne oder Landvertreibungen werden vielfach von multinational agierenden Unternehmen in Kauf genommen. Eine Option, deutsche Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, auch im Auslandsgeschäft ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, bietet die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in nationales Recht, an der die deutsche Bundesregierung mit dem „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ seit 2014 arbeitet.   ... →