Ölkatastrophe in Sibirien: Auch westliche Investoren finanzieren Nornickel

  Bild (Ausschnitt): © ESA [Public Domain] - Wikimedia

Die 21.000 Tonnen Diesel und Chemikalien des russischen Bergbauunternehmens Nornickel, die seit Ende Mai in den Abajarna Fluss gelangten, werden Flora und Fauna in der Polarregion noch Jahrzehnte beeinträchtigen. Umweltschützer*innen prognostizieren Auswirkungen vergleichbar mit der Tankerkatastrophe der „Exxon Valdez“ 1989 vor Alaska, die bis heute messbare Umweltschäden mit sich gezogen hat. Die von Aufräumarbeitern bis Sonntag entfernten 330 Tonnen Diesel zeugen von den enormen ökologischen und finanziellen Kosten, die der über Tage verschwiegene Unfall mit sich bringen wird.   ... →

Presseerklärung: Benachteiligung von Frauen – Noch kein Thema für deutsche Banken

Berlin, 07. März 2019 – Anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März ruft Facing Finance deutsche Banken dazu auf, die geschlechterspezifischen Folgen ihrer Finanzierungen und Investitionen zu berücksichtigen.
Deutsche Banken haben bereits erste Maßnahmen ergriffen, um einer Diskriminierung und Benachteiligung von Frauen in ihrem eigenen Bankbetrieb zu begegnen. „Insbesondere Großbanken haben aber keinerlei Prüfprozesse installiert, um die negativen Auswirkungen ihrer Finanzierungs- bzw.   ... →

Dirty Profits 1-7

Dirty Profits 7: 

 

The DIRTY Profits 7 highlights the ten European banks with some of the highest investments in 11 global arms companies, companies that have since 2015 been exporting to unstable/crisis-affected countries in the MENA region (Middle East and North Africa) and countries involved in the war in Yemen. 

Read the full report

 

 

Dirty Profits 6: 

The global extractives industry is heavily involved in some of the worst labour, environmental and human rights violations.   ... →

Brasiliens Präsident Temer „vergoldet“ geschützten Amazonas-Regenwald

  Bild (Ausschnitt): © Rainforest Action Network [CC BY NC 2.0] - flickr

In der vergangenen Woche hat der derzeit wegen Korruption angeklagte brasilianische Präsident Temer per Dekret ein riesiges Naturschutzgebiet im Amazonas-Regenwald zur Rohstoff-Ausbeutung freigegeben. Das Naturschutzgebiet befindet sich im Nationalpark Reserva Nacional do Corbe e Assiciados (Renca) in den nördlichen Bundesstaaten Amapá und Para. Die Fläche des freigegebenen Gebietes beträgt vier Millionen Hektar. Das entspricht ungefähr der Fläche von der Größe Dänemarks.   ... →

Weiterer Bergbau-Aktivist in Kolumbien ermordet

Aldemar Parra Garcia wurde tagsüber am 7. Januar dieses Jahres von zwei maskierten Männern auf einem Motorrad auf dem Weg von El Hatillo nach La Loma ermordet. Er war in einer lokalen Mine des Bergbauunternehmens Colombian Natural Resources (CNR) beschäftigt und engagierte sich stark in der lokalen Gemeinde und der dortigen Gewerkschaft. Aldemar setzte sich seit 2010 aktiv gegen die Zwangsumsiedlung der Bevölkerung ein, die drei Bergbauunternehmen (u.a.   ... →

Peruanischer Landwirt bei Demonstrationen gegen MMG‘s Kupfermine „Las Bambas“ getötet

Bei Protesten gegen die vom chinesischen Bergbauunternehmen MMG betriebene Kupfermine „Las Bambas“ in der peruanischen Region Apurímac, die Anfang dieses Jahres offiziell den Betrieb aufnahm, wurde am 14. Oktober 2016 ein an der Demonstration beteiligter Landwirt erschossen.

Das Tochterunternehmen des chinesischen Staatsbetriebs Minmetals Corporation erwarb die Mine im April 2014 vom Rohstoffgiganten Glencore Xstrata – einem Zusammenschluss der Bergbaukonzerne Xstrata und Glencore, der im Frühjahr 2013 erfolgte und dem die chinesischen Regulierungsbehörden nur unter der Auflage, die Kupfermine „Las Bambas“ zu veräußern, ihre Zustimmung erteilten.   ... →