Einladung zum Pressefrühstück zum Thema Rohstoff-Abbau: Facing Finance und Misereor kritisieren deutsche Banken

Einen Tag vor der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank veröffentlichen Facing Finance und Misereor eine Studie mit dem Titel “Fragwürdige Unternehmenstätigkeiten des Schweizer Bergbauriesen Glencore und die Verantwortung deutscher Banken“. Der Studie zufolge stellten deutsche Banken in den vergangenen vier Jahren fast acht Milliarden Euro für den drittgrößten Bergbaukonzern der Welt bereit, obwohl dem Unternehmen in Argentinien, Bolivien, Kolumbien, Peru und der DR Kongo gravierende Delikte wie zum Beispiel Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen, Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung, Korruption und Steuervermeidung vorgeworfen werden.   ... →

Große CO2-Produzenten nehmen zu ihrer Mitverantwortung für den Klimawandel Stellung

 Soda-can carbon visualisation (5 cans / metric / long text) © Flickr, Carbon Visuals | Bild (Ausschnitt): © Carbon Visuals [CC BY 2.0] - Flickr

Im September 2015 reichten mehrere Nichtregierungs-organisationen gemeinsam mit den Überlebenden des Taifuns „Haiyan“, der im Jahr 2013 große Teile der Philippinen zerstörte und dem mehrere Tausend Bewohner des Inselstaates zum Opfer fielen, bei der philippinischen Menschenrechtskommission eine Petition ein. Darin forderten sie die Kommission auf, zu untersuchen, ob die großen Förderer von Kohle, Erdöl, Erdgas und Zement, die mit ihren hohen Treibhausgasemissionen jahrelang massiv zum Klimawandel beigetragen haben, für ihre klimaschädigenden Aktivitäten und deren Auswirkungen auf die Menschenrechte rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.   ... →

Petition „Menschenrechte vor Profit“

Menschenrechtsverletzungen wie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne oder Landvertreibungen werden vielfach von multinational agierenden Unternehmen in Kauf genommen. Eine Option, deutsche Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, auch im Auslandsgeschäft ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachzukommen, bietet die Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in nationales Recht, an der die deutsche Bundesregierung mit dem „Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte“ seit 2014 arbeitet.   ... →

Presse-Statement: Transparenz und Nachhaltigkeit motivieren zum Bankenwechsel

(Berlin/Bremen) 13.09.2016 – Ab dem 18. September 2016 müssen Banken ihre Kunden beim Kontowechsel unterstützen- so sieht es das neue Zahlungskontengesetz vor. Eine heute von der Triodos Bank veröffentlichte Forsa-Umfrage zeigt: Vielen Menschen in Deutschland ist es demnach wichtig, dass ihre Bank transparent und nachhaltig handelt. Ignoriert ein Kreditinstitut soziale und ökologische Belange, steigt laut der Umfrage die Wechselbereitschaft der Kunden.   ... →

Chinas ‘Going Global’ Strategie

Seit WTO-Beitritt im Jahre 2001 steigen die chinesischen Auslandsinvestitionen und damit Chinas Integration in die wirtschaftliche Globalisierung. Diese Entwicklungsrichtung wird auch Going Global Strategie genannt. Das Gesamtanlegevermögen wird auf rund $4,6 Billionen geschätzt was China zu einem der „Hauptstrippenzieher“ der Finanzwelt macht, noch vor den Vereinigten Staaten und Japan. Die Chinesische Zentralbank ist mit einer Summe von $3,9 Billionen der weltweit größte staatliche Investor.   ... →

Wal Mart: Sklavenarbeit für Garnelen

Garnelen waren einst ein Luxusgut, doch längst sind sie zu niedrigen Preisen in jedem Supermarkt erhältlich. Welche Kosten Arbeiter in Thailand dafür bezahlen müssen, zeigt eine sechsmonatige Untersuchung des britischen Guardian. Demnach herrschen auf thailändischen Fischkuttern, die Teil der Garnelenproduktion sind, sklavenähnliche Bedingungen. Die meist ausländischen Arbeiter werden für rund 300 Euro von Boot zu Boot verkauft und unter Androhung extremer Gewalt oft über Jahre festgehalten.   ... →