Große CO2-Produzenten nehmen zu ihrer Mitverantwortung für den Klimawandel Stellung

 Soda-can carbon visualisation (5 cans / metric / long text) © Flickr, Carbon Visuals | Bild (Ausschnitt): © Carbon Visuals [CC BY 2.0] - Flickr

Im September 2015 reichten mehrere Nichtregierungs-organisationen gemeinsam mit den Überlebenden des Taifuns „Haiyan“, der im Jahr 2013 große Teile der Philippinen zerstörte und dem mehrere Tausend Bewohner des Inselstaates zum Opfer fielen, bei der philippinischen Menschenrechtskommission eine Petition ein. Darin forderten sie die Kommission auf, zu untersuchen, ob die großen Förderer von Kohle, Erdöl, Erdgas und Zement, die mit ihren hohen Treibhausgasemissionen jahrelang massiv zum Klimawandel beigetragen haben, für ihre klimaschädigenden Aktivitäten und deren Auswirkungen auf die Menschenrechte rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.   ... →

Klimagerechtigkeit vor Gericht erstreiten

Mitte Juni 2016 veröffentlichte das Climate Justice Programme den Bericht „Climate Justice: The international momentum towards climate litigation“. Demnach ist die Zahl an Gerichtsverfahren, die sich gegen Unternehmen als Verursacher des Klimawandels richten, weltweit stetig gestiegen. Die Studie stellt Klagen aus mehreren Ländern vor und spricht Empfehlungen an Regierungen aus.

Zu denken ist zum Beispiel an die Untersuchung der Philippinischen Menschenrechtskommission, ob die 50 größten CO2-Produzenten wegen Verletzung der Menschenrechte von Philippiner*innen angeklagt werden können.   ... →