Deutsche Unternehmen unterstützen eine gesetzliche Sorgfaltspflicht für Menschenrechte und Umwelt

  Bild (Ausschnitt): © Screenshot des Statements für eine gesetzliche Regelung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten mit allen Unterzeichnern (stand: 9.12.19).

42 deutsche Unternehmen und eine Investoren-Arbeitsgruppe haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, mit der sie sich für eine gesetzliche Regelung zu menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten einsetzen. Die Unterzeichner sind sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch große multinationale Konzerne wie Hapag-Lloyd, Nestlé Deutschland, Ritter Sport, Tchibo und Vaude.

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans (NAP) zur Umsetzung der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte setzt die Bundesregierung bei der Einhaltung von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten bisher auf Freiwilligkeit.   ... →

Kik muss zahlen – Forderung an den deutschen Discounter, die 254 Todesopfer des Fabrikbrandes in 2012 zu entschädigen

Drei Jahre sind nun schon seit dem größten Industrieunfall in der Geschichte Pakistans vergangen – Ein Unglück, dass 254 Tote und 55 Schwerverletzte forderte. 2012 ging die Fabrik Ali Enterprises in Flammen auf, in dem die Arbeiter Kleidung für dessen Hauptabnehmer Kik herstellten.

Gleich nach dem Unfall gewährte Kik seinem Tochterunternehmen 500.000 Euro Entschädigung – etwa 2.000   ... →

Kik: Entschädigungssumme für die Opfer des Fabrikeinsturzes in Bangladesch steigt auf $1 Million

Beim Einsturz der Rana-Plaza Textilfabrik in Bangladesch im vergangenen Jahr starben 1183 Menschen, weitere 2000 wurden verletzt. Als Ursache wurde die kapazitätsüberschreitende Benutzung des Gebäudes festgestellt. Wie sich herausstellte, ließ nicht nur Kik seine Textilprodukte billig herstellen, auch Firmen wie Adler, C&A, Benetton und Mango waren Abnehmer der dort unter geringen Löhnen produzierten Artikel. Einen Monat nach dem Unglück beschlossen die westlichen Textilhersteller (siehe Vertragsunterzeichner hier), ein Abkommen über Gebäudesicherheit und Brandschutz abzuschließen.   ... →

H&M, Zara, Kik weiter im Visier von Nicht-Regierungsorganisationen

Die Clean Clothes Campaign (CCC) hat ihre „Schwindelkampagne“ „Unconscious Collapses“ (Clean Clothes Campaign, 2013) gestartet. Sie richtet sich gegen den schwedischen Konzern H&M, der gerade seine neue “Conscious Collection” herausgebracht hat. Allein in Kambodscha sind laut CCC seit 2010 mehr als 2.400 NäherInnen kollabiert, mehrere Hundert davon in H&M Zulieferbetrieben.

Wie viele andere Modefirmen beschäftigt H&M zahlreiche Subunternehmer in Fernost, besonders in Kambodscha.   ... →