Made in Cambodia – Textile Lieferketten und die Verantwortung der Investoren

 Cover der Studie mit Bild einer Fabrikarbeiterin bei einer Auditierung eines kambodschanischen
Zulieferbetriebs durch das ILO-Programm Better Factories Cambodia. | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

In der im Dezember 2019 veröffentlichten Studie Made in Cambodia bringen Facing Finance und SÜDWIND Investitionen in Textilunternehmen mit Arbeitsrechtsverstößen im Globalen Süden in Verbindung. Am Beispiel Kambodscha zeigen die Autoren, dass auf verlässliche Informationen zur Umsetzung von Arbeitsrechtsstandards in Textilfabriken zurückgegriffen werden kann. Investor*innen können die vorhandene Datengrundlage nutzen, um ihrer Verantwortung nachzukommen und bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiter*innen einzufordern.   ... →

Nestlé: Sklavenarbeit für Katzenfutter

Erneut ist die moderne Sklavenarbeit in den Schlagzeilen. Nachdem letzte Woche bereits eine Sammelklage gegen die Supermarktkette Costcos wegen wissentlichen Sklavenhaltung bei ihren Zulieferern eingereicht wurde, sieht sich jetzt auch der Schweizer Konzern Nestlé mit Vorwürfen konfrontiert, Sklavenarbeit als Teil seiner Lieferkette für das Katzenfutter „Fancy Feast“ zu dulden.

Über die Hintergründe der nun erhobenen Klage berichtete bereits der US-amerikanische Regierungsbericht zur Menschenrechtslage in Thailand (2014).   ... →