Ölkatastrophe in Sibirien: Auch westliche Investoren finanzieren Nornickel

  Bild (Ausschnitt): © ESA [Public Domain] - Wikimedia

Die 21.000 Tonnen Diesel und Chemikalien des russischen Bergbauunternehmens Nornickel, die seit Ende Mai in den Abajarna Fluss gelangten, werden Flora und Fauna in der Polarregion noch Jahrzehnte beeinträchtigen. Umweltschützer*innen prognostizieren Auswirkungen vergleichbar mit der Tankerkatastrophe der „Exxon Valdez“ 1989 vor Alaska, die bis heute messbare Umweltschäden mit sich gezogen hat. Die von Aufräumarbeitern bis Sonntag entfernten 330 Tonnen Diesel zeugen von den enormen ökologischen und finanziellen Kosten, die der über Tage verschwiegene Unfall mit sich bringen wird.   ... →

ClientEarth: BP und Glencore führen Investoren hinters Licht

Ölteppiche im Golf von Mexiko nach der Explosion der BP-Ölplattform Deepwater Horizon im Mai 2010 | Bild (Ausschnitt): © Office of Response and Restoration [CC BY 2.0] - flickr

Im Mai dieses Jahres erhielten die Rohstoffgiganten BP und Glencore sowie deren Investoren einen offenen Brief der britischen Umweltorganisation ClientEarth, der die Vorhersagen der beiden Konzerne über die zukünftige Nachfrage nach Öl und Kohle in Frage stellt. Vorbild ist der Konzern ExxonMobil, gegen den die New Yorker Staatsanwaltschaft 2016 Ermittlungen wegen der Vertuschung des Klimawandels aufgenommen hat.   ... →