Bankensyndikat finanziert das Fleischverarbeitungsunternehmen JBS – inmitten von Vorwürfen der illegalen Abholzung des Regenwaldes, moderner Sklaverei, Korruption und Betrug

JBS ist das weltgrößte Fleischverarbeitungsunternehmen gemessen am Gewinn und der Produktionsmenge von Rindfleisch, Geflügel, Lamm- und Schweinefleisch. Es ist der größte brasilianische Rindfleischexporteur und verkauft Fleischprodukte unter einer Vielzahl von Marken wie Swift, Friboi, Seara, Pilgrim’s Pride, Pierce, 1855, Primo und Beehive.

Laut eines Berichts der brasilianischen Agentur für Umweltschutz (IBAMA) vom März 2017 wurden während einer Razzia in zwei JBS-Fleischverarbeitungsfabriken 59.000   ... →

Presseerklärung: Vier Jahre Streubombenkonvention: Einsatz verboten! Investment erlaubt!?

(Berlin, 31.07.2014) Anlässlich des 4. Jahrestages des Inkrafttretens des  „Übereinkommens über Streumunition“ (1. August) fordert die Internationale Kampagne zum Verbot von Streumunition (Cluster Munition Coalition) die Staatengemeinschaft auf, dem Verbot beizutreten, den Vertrag zu ratifizieren und ihn vollständig umzusetzen.

Derzeit haben 113 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet, 29 müssen das Abkommen allerdings noch ratifizieren. Noch immer zählen Russland, die USA und China nicht zu den Unterzeichnerstaaten, obwohl sie als die größten Anwender und Produzenten von Streubomben gelten.   ... →

Weltinvestitionsbericht: Investoren setzen auf Entwicklungsländer, möglichst steuerfrei

Am Mittwoch veröffentlichte die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) ihren jährlichen Weltinvestitionsbericht. In Deutschland sind die Investitionen im Vergleich zum Vorjahr stark eingebrochen, die Direktinvestitionen deutscher Unternehmen im Ausland hingegen gestiegen. Zwar ist das Investitionsniveau noch nicht so hoch wie vor der Krise, doch die UN-Wirtschaftsorganisation ist zuversichtlich, dass in den nächsten Jahren die weltweiten Investitionen steigen werden.   ... →

Deutsche Bank rüstet ab

Nichtregierungsorganisationen begrüßen Verzicht auf Investment in Streumunition

Die Organisation FACING FINANCE begrüßt die Ankündigung der Deutschen Bank, Geschäftsbeziehungen zu Streumunitionsherstellern einstellen zu wollen. Dies sei ein erster, wichtiger Schritt in Richtung auf einen vollständigen Verzicht.

FACING FINANCE hatte zusammen mit der Partnerorganisation urgewald in den zurückliegenden Monaten immer wieder die Geschäftsbeziehungen deutscher Banken zu Streumunitionsherstellern recherchiert bzw.   ... →

Kritik an Waffengeschäften der Deutschen Bank

Nicht-Regierungsorganisationen fordern von Deutscher Bank nachhaltigen Kurswechsel und Ausstieg aus skandalösen Rüstungs- und Atomfinanzierungen

 

Anlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Bank fordern die Organisationen urgewald und Facing Finance den Konzern auf, sich endlich von seinen ethisch und ökologisch verantwortungslosen Geschäftspraktiken zu verabschieden.

Urgewald und Facing Finance haben besonders die Waffengeschäfte der Deutschen Bank im Visier. Aktuelle Recherchen der beiden Organisationen zeigen, dass die Deutsche Bank Group in Finanzdienstleistungen für Streumunitionshersteller im Wert von etwa 750 Millionen US$ verstrickt ist.

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