Große Finanzhäuser weiterhin milliardenschwer in den Klimawandel investiert

 Protest gegen fossile Energien vor dem Weißen Haus. ©Susan Melkisethian, https://www.flickr.com/photos/susanmelkisethian/23406837815/in/photostream/  | Bild (Ausschnitt): © Susan Melkisethian [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

„Shorting the Climate“: die finanziellen Beziehungen großer internationaler Banken stehen im Widerspruch zu internationalen Klimaschutzabkommen, wie eine Studie von Sierra Club, dem Rainforest Action Network, BankTrack und Oil Change International deutlich macht. Die Organisationen haben die finanziellen Beziehungen von 25 global agierenden Privatbanken aus Nordamerika und Europa zur fossilen Energiebranche zwischen 2013 und 2015 untersucht und kamen auf eine Summe von 786,39 Milliarden US-Dollar, die in fossile Energien investiert wurden und damit nach wie vor den Klimawandel befeuern.   ... →

Weltweite Kampagne fordert Ausstieg aus klimaschädlichen Investments in die fossile Brennstoffindustrie

 Mac-Murray-Oil-Sands-Plant, Alberta Canada. Foto: Kris Krüg | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Am 13. und 14. Februar, dem „Global Divestment Day“, wird erstmals weltweit gegen die fossile Brennstoffindustrie protestiert.(Foto: Kris Krüg)

Die Branche, die für über 60 % der weltweiten CO-2 Emissionen verantwortlich ist, expandiert trotz anthropogener Klimaerwärmung unbeirrt weiter. Sie beutet bestehende fossile Ressourcen aus, nutzt verstärkt kontroverse Fördermethoden (fracking, mountain top removal) und macht selbst vor empfindlichsten Ökosystemen (Arktis) nicht halt.   ... →