Hohe Gewinne trotz nachhaltiger Investmentregeln – Norwegischer Pensionsfonds erreicht für das Jahr 2016 eine Rendite von 6,9%

Der Norwegische Pensionsfond (NPF) verwaltet ein Vermögen von mehr als 840 Milliarden Euro und ist somit der größte staatliche Pensionsfond der Welt. Das Geld stammt größtenteils aus den Öleinnahmen Norwegens und hat das Ziel, Pensionen auch für zukünftige Generationen zu sichern und Ölpreis-Schwankungen auszugleichen.

Der NPF verfügt über eine Ethikkommision, die Investments des Fonds in Unternehmen nach internen Richtlinien und in Anlehnung an die OECD Principles of Corporate Governance, die UN Guiding Principles on Business and Human Rights sowie den UN Global Compact prüft und gegebenenfalls ausschließt.   ... →

HSBC und Commerzbank finanzieren zweifelhaften Palmölkonzern Noble

 Oil palm graveyard - these palms were injected with pesticides (paraquat, according to locals) so to kill them and allow preparations for the next planting. | Bild (Ausschnitt): © Wakx [CC BY-NC-SA 2.0] - Flickr

Im Januar 2017 veröffentlichte Greenpeace mit „Dirty Bankers – How HSBC is financing forest destruction for palmoil“   eine Fallstudie, die ausführlich die Geschäftsbeziehungen der HSBC zu zweifelhaften Palmölkonzernen offenlegt. Die HSBC gilt als einer der führenden Geldgeber der Palmölindustrie. So finanziert die Bank etwa Noble Group, einen Anbieter von Landwirtschafts- und Energieerzeugnissen mit Sitz in Hong Kong.   ... →

Kampf um Steuermilliarden: NRW geht gegen internationale Großbanken vor

Mehr als 100 in- und ausländischen Banken wird vorgeworfen, seit etlichen Jahren und im großen Stil Steuern hinterzogen und den deutschen Staat auf diese Weise jährlich um Milliardeneinnahmen gebracht zu haben. Namhafte Branchenvertreter wie JP Morgan, Morgan Stanley, Barclays und HSBC, die UBS und die Pariser BNP sind offenbar in die sogenannten Cum-Ex-Deals verstrickt und werden nun von nordrhein-westfälischen Behörden genau untersucht.   ... →

Die HSBC und die Geldwäsche

Die britische Großbank HSBC sieht sich zum wiederholten Mal schwerwiegenden Vorwürfen ausgesetzt. Das Haus habe sich schwerer Geldwäsche im Zusammenhang mit Steuerhinterziehung und illegaler Kundenanwerbung schuldig gemacht, so der Verdacht.
Vor diesem Hintergrund hatten französische Untersuchungsrichter im November 2014 ein Ermittlungsverfahren gegen die Schweizer Tochterbank der HSBC eingeleitet. Sie bezogen sich dabei auf die umfangreichen Kundendaten des früheren HSBC Angestellten Hervé Falciani.   ... →

Grupo Mexico: Wasserverseuchung durch Schäden im Auffangbecken

Am 7. August 2014 sickerten rund 40,000 Kubikmeter Abwasser, welches mit Säure versetztes Kupfersulfat und Schwerminerale enthielt, von einer nordmexikanischen Kupfermine in zwei Flüsse. Diese liegen nur etwa 40km von der US-Grenze entfernt. Der Ursprungsort dieses toxischen Lecks war die Buenavista Kupfer Mine in Cananea Sonora, die von der Bergbaugesellschaft Grupo Mexiko betrieben wird.

Unmittelbar nach der Katastrophe prüfte Mexikos Nationale Wasser Kommission genauestens den Anteil der im Wasser enthaltenen Chemikalien.   ... →

Weitere milliardenschwere Klagen gegen die Deutsche Bank

Im März 2014 berichtete Facing Finance bereits über die Goldpreismanipulationen der LBMA (London Bullion Market Association), welche aus den fünf internationalen Großbanken Barclays, HSBC, Société Générale, der Bank of Nova Scotia und der Deutschen Bank besteht. Die Deutsche Bank wies zu diesem Zeitpunkt noch jegliche Vorwürfe von sich und erklärte, sich gegen die Belastungen zu verteidigen.   ... →