„Beziehungspflege“ im Kongo – Korruptionsvorwürfe gegen Glencore

Glencore, der weltgrößte Rohstoffkonzern, wird der Korruption in der Demokratischen Republik Kongo verdächtigt und soll auf dieser Grundlage verklagt werden. Eine Glencore-Tochterfirma soll seit 2013 jährlich sechs Millionen US-Dollar an eine Firma in der Demokratischen Republik Kongo gezahlt haben, welche dafür gewisse Gegenleistungen erbringen sollte. Eine dieser Gegenleistungen wird als „Pflege der Beziehungen“ zur kongolesischen Präsidentschaft beschrieben.   ... →

Einladung zum Pressefrühstück zum Thema Rohstoff-Abbau: Facing Finance und Misereor kritisieren deutsche Banken

Einen Tag vor der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank veröffentlichen Facing Finance und Misereor eine Studie mit dem Titel „Fragwürdige Unternehmenstätigkeiten des Schweizer Bergbauriesen Glencore und die Verantwortung deutscher Banken„. Der Studie zufolge stellten deutsche Banken in den vergangenen vier Jahren fast acht Milliarden Euro für den drittgrößten Bergbaukonzern der Welt bereit, obwohl dem Unternehmen in Argentinien, Bolivien, Kolumbien, Peru und der DR Kongo gravierende Delikte wie zum Beispiel Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen, Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung, Korruption und Steuervermeidung vorgeworfen werden.   ... →

Glencore: Mine von Tochterunternehmen in Kasachstan verschmutzt Fluss bis Russland

Ende Mai wurde bekannt, dass Abwasser einer von Kazzinc Ltd. betriebenen Mine im kasachischen Ridder in den Fluss Ulba, einem Nebenfluss des Irtysch, gelangt ist und ihn über hunderte Kilometer verschmutzt hat. Anwohner*innen sind besorgt und berichten von Atembeschwerden, die sich bereits ab einer Distanz von 700m zum Flussufer bemerkbar machen. Für Anfang Juni wurde berechnet, dass die graue Brühe die russische Stadt Omsk, die mehr als 1100km entfernt liegt, erreichen wird.   ... →

Divestment: KLP zieht Kapital von Glencore ab

Der norwegische Pensionsfonds gab im Dezember 2015 bekannt, Kapital aus Unternehmen abzuziehen, die mehr als 30% ihres Gewinnes aus Kohlegeschäften generieren. 12 Energiekonzerne wurden daraufhin aus dem Portfolio des Fonds ausgeschlossen, darunter Adani Power, Duke Energy und Korea Electric Power.

Auch Glencore, das im Rohstoffhandel tätige Unternehmen, wird nicht weiter von dem KLP finanziert. Grund für den Ausschluss sind die Ölexplorationen des Unternehmens vor der Küste der Westsahara.   ... →