Made in Cambodia – Textile Lieferketten und die Verantwortung der Investoren

 Cover der Studie mit Bild einer Fabrikarbeiterin bei einer Auditierung eines kambodschanischen
Zulieferbetriebs durch das ILO-Programm Better Factories Cambodia. | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

In der im Dezember 2019 veröffentlichten Studie Made in Cambodia bringen Facing Finance und SÜDWIND Investitionen in Textilunternehmen mit Arbeitsrechtsverstößen im Globalen Süden in Verbindung. Am Beispiel Kambodscha zeigen die Autoren, dass auf verlässliche Informationen zur Umsetzung von Arbeitsrechtsstandards in Textilfabriken zurückgegriffen werden kann. Investor*innen können die vorhandene Datengrundlage nutzen, um ihrer Verantwortung nachzukommen und bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiter*innen einzufordern.   ... →

50000 Textilarbeiter streiken in Bangladesch für höhere Löhne

Diesen Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Textilarbeiter in Dhaka um ihren Forderungen eines Mindestlohns in Höhe von 8.000 Taka (75,50 Euro) im Monat Nachdruck zu verleihen. Bisher bieten die Hersteller den Gewerkschaften nur ein Plus von 20 Prozent an, welches immer noch weit unter der geforderten Erhöhung liegt. Momentan verdient die Mehrheit der vier Millionen Arbeiter lediglich 28 Euro.   ... →

H&M und Inditext unterschreiben Sicherheitsabkommen für Bangladesch

In Bangladesch kam es zu wütenden Protesten von Arbeitern nachdem im April eine Textilfabrik eingestürzt war. Als Reaktion auf den tragischen Vorfall haben sich zahlreiche große Einzelhändler inklusive H&M, Inditex (Besitzer von Zara) und Primark dazu entschlossen, ein Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch zu unterschreiben. Durch dieses Dokument tragen nun die Händler die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in den Fabriken ihrer Textilzulieferer.   ... →