Weltweite Manipulationen beim Devisenhandel

Seit inzwischen einem Jahr ermitteln Finanzbehörden, ob es erneut zu Manipulationen auf den Märkten und zu Absprachen zwischen den Händlern (Banken) kam. Dieses Mal handelt es sich jedoch nicht um den Referenzzinssatz Libor, sondern um Wechselkurse. Der Devisenmarkt gilt mit seinem täglichen Handelsvolumen von etwa fünf Billionen Dollar (3,6 Billionen Euro) als größter Finanzmarkt weltweit. Auch wenn Aufseher der Märkte bereits im Juli 2006 Anzeichen für eine Manipulation bemerkten, wurden die Hinweise nicht weiter verfolgt, da die Händler, die nun unter Verdacht des Betruges stehen, selbst in dem Komitee zur Überwachung des Devisenhandels sitzen.   ... →