US Ölkonzern Anadarko Petroleum: Schadensersatzzahlung in Rekordhöhe

Aufgrund einer Vielzahl entstandener Umweltschäden in der Vergangenheit wurde nun der US Ölkonzern Anadarko Petroleum auf eine Rekordsumme von 5,15 Milliarden Dollar (3,75 Milliarden Euro) verklagt. Die US-Regierung erhebt die Entschädigungssumme, die ursprünglich auf über 20 Milliarden Dollar festgesetzt wurde, wegen des seit Jahren in Kritik stehenden Tochterunternehmens Kerr-McGee. In einem Zeitraum von 85 Jahren sollen 2.700   ... →

Norwegischer Pensionsfonds verabschiedet sich von 5 Firmen

Der norwegische Pensionsfonds hat sich dazu entschieden, 5 weitere Firmen aus seinem Investmentportfolio auszuschließen. Die Firmen WTK Holdings Berhad, Ta Ann Holdings Berhad, Zijin Mining Group und Volcan Compañia Minera wurden aufgrund ihrer Umweltverschmutzungen ausgeschlossen. Die Firma Zuari Agro Chemicals Ltd. wurde aufgrund von Kinderarbeit auf die schwarze Liste des Pensionsfonds gesetzt. Der norwegische Pensionsfonds gilt als Vorreiter für Transparenz und ethisches Investment.   ... →

Lokalbevölkerung vs. Gahcho Mine

Die Regierungen der Regionen Lutsel K’e Dene, Yelloknives Dene and Tlicho haben die kanadische Regierung dazu aufgerufen, den aktuellen Plan zum Bau der Gahcho Kue Mine zu verwerfen und weitere Nachforschungen zum Projekt anzustellen. Die Regierungen befürchten Umweltschäden und erachten den bisherigen Plan der Firmen zur Reduzierung von Umwelteinflüssen als zu schwach. Der Bau der Mine ist ein Projekt von De Beers und Mountain Province Diamonds.   ... →

Barrick Gold gibt Verstöße gegen Umweltauflagen zu

Im Zusammenhang mit dem problematischen Bau des Pascua-Lama-Projekts hat Barrick Gold nun zugegeben, dass seine bisherigen Handlungen nicht den geforderten Umweltauflagen entsprechen. Bei dem Projekt geht es um den Abbau von Gold- und Silber.

Ein chilenisches Gericht hatte Mitte Juli formell einen Baustopp durchgesetzt und mit der Forderung verbunden, eine Infrastruktur zu schaffen, die Kontamination der Wasserversorgung der Bevölkerung verhindert.   ... →

KfW finanziert klimaschädliches Braunkohlekraftwerk

In Südafrika, Serbien und vor der KfW Zentrale in Frankfurt fanden Protestaktionen gegen die umstrittene Politik der Förderung von Kohlekraftwerken im Ausland statt. Die Klima-Allianz Deutschland kritisiert dabei vor allem ein Projekt in Griechenland, wo die KfW mit einem Kredit zur Realisierung des Braunkohlekraftwerks Ptolemaida-V beitragen will. Neben gesundheits- und klimaschädlichen Faktoren wird auch die Rentabilität des Kraftwerks in Frage gestellt.   ... →

Vale S.A.: Zwangsumsiedlung der Anwohner von Eisenhüttenwerken

Gesundheitsschäden und Umweltbelastung in Brasilien

Die 380 Familien, die in der Nähe der Einsenhüttenwerke des Unternehmens Vale S.A. in Piquià de Baixo im nordostbrasilianischen Bundesstaat Maranhão leben, werden immer öfter gezwungen umzusiedeln. In den letzen 25 Jahren wurden fünf Fabriken neben dem Dorf hochgezogen, deren Verschmutzung und Umweltbeschädigung den Einwohnern keine andere Wahl lassen als ihr Dorf zu verlassen.   ... →