Samsung´s ArbeiterInnen fordern angemessene Entschädigungen für Krebserkrankungen

2014 war der Druck zu groß geworden. Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung musste sich schließlich bei ArbeiterInnnen entschuldigen, die in seinen Chipfabriken an Krebs erkrankt waren. Samsung versprach damals auch Entschädigungszahlungen.

146 ArbeiterInnen waren an seltenen Krebsleiden erkrankt und einige gestorben..

Doch noch heute warten viele der erkrankten ArbeiterInnen auf ihre Entschädigungen. Unter dem neuen stellvertretenden Vorsitzenden von Samsung Lee Jae-Yong wurde ein Entschädigungsfond für Betroffene eingerichtet, die zwischen 1996 und 2011 in bestimmten Bereichen gearbeitet haben.   ... →

Kik: Entschädigungssumme für die Opfer des Fabrikeinsturzes in Bangladesch steigt auf $1 Million

Beim Einsturz der Rana-Plaza Textilfabrik in Bangladesch im vergangenen Jahr starben 1183 Menschen, weitere 2000 wurden verletzt. Als Ursache wurde die kapazitätsüberschreitende Benutzung des Gebäudes festgestellt. Wie sich herausstellte, ließ nicht nur Kik seine Textilprodukte billig herstellen, auch Firmen wie Adler, C&A, Benetton und Mango waren Abnehmer der dort unter geringen Löhnen produzierten Artikel. Einen Monat nach dem Unglück beschlossen die westlichen Textilhersteller (siehe Vertragsunterzeichner hier), ein Abkommen über Gebäudesicherheit und Brandschutz abzuschließen.   ... →

Samsung entschuldigt sich bei krebskranken Mitarbeitern

Der südkoreanische Elektronikkonzern hat sich bei Arbeitern seiner Chipfabriken für ihre Krebserkrankungen entschuldigt und ihnen eine Entschädigung versprochen. Dazu hatte sich der Konzern nicht aus freien Stücken entschieden, vielmehr wurde das Unternehmen und die Regierung von der Opposition dazu gedrängt, nachdem 234 Arbeiter in Chipfabriken an seltenen Krebsarten erkrankt, oder sogar daran gestorben waren. Darunter waren 146 ehemalige Samsung Mitarbeiter (1).   ... →