Pressemitteilung: Deutsches Geld für Kriege im Nahen und Mittleren Osten

  • Großbanken unterstützen laut neuer Recherche Rüstungsfirmen, die in aktuelle Kriegsgebiete wie den Jemen exportieren
  • Auch Vermögensverwalter wie DWS und Deka profitieren massiv
  • Richtlinien der Finanzbranche schließen solche Rüstungsfirmen nicht aus

(Berlin, 18.7.2018) Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.   ... →

Publikationen zu Banken und Waffen

Dirty Profits: Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Kriesengebiete

Offenbar unbeeindruckt von Tod, Flucht und Vertreibung in aktuellen Kriegsgebieten, haben deutsche Banken und Investoren in den vergangenen drei Jahren hohe Geldsummen in Rüstungskonzerne gepumpt, die den Nahen und Mittleren Osten massiv aufrüsten und insbesondere den Krieg im Jemen befeuern.

Zu diesem Ergebnis kommt die heute veröffentlichte Studie „Dirty Profits – Unser Geld für Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisengebiete“ der Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald.   ... →

Presseerklärung: Bankencheck 3.0 – Der Fair Finance Guide vergleicht zum dritten Mal Nachhaltigkeitsrichtlinien deutscher Geldhäuser

  Bild (Ausschnitt): © n.v.
  • Sparkasse KölnBonn mit 0 Punkten abgeschlagener Tabellenletzter
  • GLS Bank weiterhin an der Spitze
  • EthikBank bester Einsteiger
  • Die Branche zeigt sich insgesamt leicht verbessert
  • Deutliche Bewertungsunterschiede im Vergleich zu Nachhaltigkeitsratingagenturen

Berlin/Frankfurt (23.05.2018) – Gut 18 Monate nach der zweiten Überprüfung der sozialen und ökologischen Richtlinien deutscher Banken hat der Fair Finance Guide Deutschland heute seine dritte Untersuchung veröffentlicht.   ... →

Trumps Geschäfte mit der Deutschen Bank im Visier des FBI

 Trump im Gespräch mit Putin während dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg  | Bild (Ausschnitt): © Website of the Russian President [CC BY 4.0] - Kremlin.ru

Die Ermittlungen des FBI über die mutmaßlichen russischen Manipulationen im Rahmen der US-Präsidentschaftswahl 2016 weiten sich nun auch auf die Deutsche Bank aus. Es besteht der Verdacht, dass Kredite der Bank an den US-Präsidenten Verbindungen zur russischen Regierung aufweisen. Nach einem Bericht des Handelsblatts hat FBI-Sonderermittler Mueller eine sogenannte Subpoena beantragt, eine zwingende Aufforderung zur Herausgabe von Material.   ... →

Bankensyndikat finanziert das Fleischverarbeitungsunternehmen JBS – inmitten von Vorwürfen der illegalen Abholzung des Regenwaldes, moderner Sklaverei, Korruption und Betrug

JBS ist das weltgrößte Fleischverarbeitungsunternehmen gemessen am Gewinn und der Produktionsmenge von Rindfleisch, Geflügel, Lamm- und Schweinefleisch. Es ist der größte brasilianische Rindfleischexporteur und verkauft Fleischprodukte unter einer Vielzahl von Marken wie Swift, Friboi, Seara, Pilgrim’s Pride, Pierce, 1855, Primo und Beehive.

Laut eines Berichts der brasilianischen Agentur für Umweltschutz (IBAMA) vom März 2017 wurden während einer Razzia in zwei JBS-Fleischverarbeitungsfabriken 59.000   ... →

Thun-Bankengruppe macht sich die Welt Widdewidde wie sie ihr gefällt

  Bild (Ausschnitt): © geralt [CC0 Creative Commons] - pixabay

In wie weit sind Finanzinstitute an Menschenrechtsverletzungen mitschuldig, wenn sie Firmen finanzieren, welche die allgemeinen Menschenrechte nicht achten? Diese Frage beantworten die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte seit dem Jahr 2011 genau.

Trotz dieser klaren Verankerung von Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten von Finanzinstituten zur Verhütung und Behebung von Menschenrechtsverletzungen, versuchen Bankkonzerne sich ihrer Verantwortung weiterhin zu entziehen.   ... →