Geheime Uranminen im Kongo

Seit 2004 ist der Abbau von Uran im Kongo verboten. Seither schürfen zahlreiche Rohstoffunternehmen offiziell nur noch nach Kupfer und Kobalt. Der Uranabbau aber geht nach wie vor weiter, wenn auch illegal. Laut UN-Ermittlungen koordiniert der kongolesische Geheimdienst den Export des Urans in die Nachbarstaaten Sambia und Tansania. Von dort aus wird der strahlende Rohstoff dann in die Welt verschifft, unter anderem auch nach Nordkorea und Iran.   ... →

AngloGold Ashanti: Bauarbeiten im Distrikt Ituri beginnen; Bevölkerung außen vor

Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo

AngloGold Ashanti entwickelt derzeit eine Goldmine im Distrikt Ituri in der DR Kongo. Probleme wie mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt, soziale Konflikte, fehlende Zustimmung der Anwohner, Vertreibung und nachlässige Unternehmensverantwortung werden zunehmend diskutiert.

Trotz jahrelangen Dialogs reagiert AngloGold Ashanti weder auf die Grundforderungen der Einwohner noch ist das Unternehmen transparent in Bezug auf seine Projektplanungen.   ... →

Anvil Mining: Kanadischer Konzern unterstützt kongolesisches Militär bei gewaltsamer Unterdrückung eines Aufstandes

Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo)

Der Minenkonzern Anvil Mining leistete kongolesischen Truppen, die gewaltsam einen Aufstand in der Minenstadt Kilwa unterdrückten, logistische Unterstützung.

Laut der Canadian Association Against Impunity (CAAI) stellte Anvil Mining 2004 dem kongolesischen Militär Flug- und Fahrzeuge zur Verfügung, um einen Aufstand in Kilwa zu unterdrücken. Eine Gruppe von Rebellen hatte versucht die kongolesische Stadt, in der Anvil Mining operiert, zu übernehmen.   ... →