Bankensyndikat finanziert das Fleischverarbeitungsunternehmen JBS – inmitten von Vorwürfen der illegalen Abholzung des Regenwaldes, moderner Sklaverei, Korruption und Betrug

JBS ist das weltgrößte Fleischverarbeitungsunternehmen gemessen am Gewinn und der Produktionsmenge von Rindfleisch, Geflügel, Lamm- und Schweinefleisch. Es ist der größte brasilianische Rindfleischexporteur und verkauft Fleischprodukte unter einer Vielzahl von Marken wie Swift, Friboi, Seara, Pilgrim’s Pride, Pierce, 1855, Primo und Beehive.

Laut eines Berichts der brasilianischen Agentur für Umweltschutz (IBAMA) vom März 2017 wurden während einer Razzia in zwei JBS-Fleischverarbeitungsfabriken 59.000   ... →

Cargill und Bunge weiter an der Zerstörung des Regenwaldes in Bolivien und Brasilien beteiligt

Die neue Studie der Organisation Mighty Earth untersucht den Einfluss der weltweiten Fleischproduktion auf den südamerikanischen Regenwald. Besonders im Fokus steht hierbei die Soja-Produktion der beiden Großkonzerne Cargill und Bunge. Soja wird hauptsächlich als Futter in der Massentierhaltung verwendet. Die Soja-Produktion sorgt für immense Abholzung von Regenwald, da brasilianische und bolivianische Bauern in großem Umfang Bäume fällen, um ihre Anbaufläche zu steigern und größere Mengen liefern zu können.   ... →

Musim Mas und Wilmar International verantwortlich für anhaltende Abforstung im Leuser Nationalpark, Indonesien

Ein Bericht der indonesischen NGO Greenomics vom 6. Mai 2015 zeigt die anhaltende Abholzung im indonesischen Leuser Nationalpark, dem einzigen Gebiet, in dem noch bedrohte Tierarten wie die Orang Utans von Sumatra leben. Verantwortlich dafür ist Aloer Timur (Teil der Mopoli Raya Group), ein Zulieferer von Musim Mas und Wilmar International. Die Rodung von Wäldern in dem Naturschutzgebiet Leuser verstößt gegen die Indonesian Palm Oil Pledge (IPOP), die beide Unternehmen unterzeichnet haben.   ... →

Zulieferer von Wilmar International Ltd. entsprechen nicht den Nachhaltigkeitsprinzipien des Agrarkonzerns

Laut einem neuen Bericht der indonesischen NRO Greenomics wendet Wilmar International Ltd.  seine Nachhaltigkeitsgrundsätze derzeit nicht auf Drittanbieter an. Mit der im Dezember 2013 veröffentlichten Richtlinie verpflichtet sich der indonesische Agrarkonzern dazu, die Entwicklung von Palmölplantagen in sensiblen Waldgebieten zu vermeiden. Dabei sollen insbesondere die Erschließung und Brandrodung von Waldflächen mit hohem Kohlenstoffbestand (HCS) und torfhaltigen Böden beendet sowie die Rechte der Landbesitzer und der indigenen Bevölkerung respektiert werden.   ... →

Tagebuch der Zerstörung: FOEE enthüllt illegale Palmölaktivitäten in Indonesien

Die Organisation Friends of the Earth Europe (FOEE) gab kürzlich in einer Presseerklärung die Veröffentlichung des Informationsblattes „Bumitamas Tagebuch der Zerstörung“ bekannt. Die Broschüre stellt die zerstörerischen und illegalen Praktiken des indonesischen Palmölproduzenten Bumitama Agri Ltd. in Indonesien dar. In zeitlicher Abfolge werden dort die einzelnen Umweltvergehen beschrieben. So betreibt der Konzern seine Palmölaktivitäten in Gebieten, die mit dem Attribut „High Conservation Value, HCV“ verbunden werden, also als ökologisch sehr wertvoll gelten.   ... →

Greenpeace Report: Die Standards des Runden Tischs für nachhaltiges Palmöl können Waldzerstörungen nicht stoppen

In einem neuen Report legt Greenpeace dar, dass die Mitglieder der RSPO und ihre Standards nicht weit genug greifen, um die Abholzung der Wälder zu vermeiden. Im Report werden die Schwachstellen des RSPO aufgezeigt: So werden etwa Waldbrände und die Bildung von Torfland nicht verhindert, Rodungen sind nicht verboten und Verletzungen der Standards werden nicht sanktioniert.   ... →