UBS zahlt 300 Millionen an deutschen Fiskus

Die UBS, der derzeit in Belgien und Frankreich Anklageverfahren ins Haus flattern, hat sich jetzt mit dem deutschen Fiskus auf eine Strafzahlung in Höhe von 300 Millionen Euro geeinigt. Wegen Beihilfe zur Steuerflucht ermittelte die Staatsanwaltschaft seit 2012 gegen das Schweizer Geldhaus. Auslöser der Untersuchungen waren vom Bundesland Nordrhein-Westfalen erworbene sogenannte Steuer-CDs mit Angaben zu mutmaßlichen Steuersündern.   ... →

Geldwäscheskandal bei der UBS

Nachdem die Schweizer Credit Suisse in den USA zu einer Strafe von 2,6 Milliarden Dollar wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde, steht nun die zweite Schweizer Großbank im Visier von Behörden.

Wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft am Abend des 19. Juni 2014 mitteilte, wurde ein formelles Anklageverfahren gegen Marcel Brühwiler, Chef der belgischen UBS Niederlassung, eröffnet. Hinweise ehemaliger Compliance-Beauftragter sollen belgische Ermittler auf die unerlaubten Geschäftspraktiken der Bank aufmerksam gemacht haben.   ... →

BNP Paribas und Credit Suisse: Strafverfahren in den USA

Update vom 08.05.2014; Wieder einmal drohen europäischen Großbanken Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Wie Wallstreet Online berichtet, laufen die Untersuchungen gegen die BNP Paribas seit dem Jahr 2009. Die Bezirksstaatsanwaltschaft Manhatten sowie Bundesstaatsanwaltschaft ermitteln inzwischen gemeinsam gegen das europäische Kreditinstitut, das US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, Kuba sowie den Sudan verletzt haben soll. Die Anklage gegen die Credit Suisse beläuft sich indes auf den Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und mangelnder Kooperation mit amerikanischen Justizbehörden.   ... →

Deutsche Bank: Strafverfahren in China

Wegen Verdacht auf Vetternwirtschaft bei der Einstellungspraxis von Mitarbeitern ermitteln chinesische Behörden derzeit gegen die Deutsche Bank. In ihrem Prospekt zur Kapitalerhöhung gab die Deutsche Bank selbst bekannt, dass diverse Aufsichtsbehörden aufgrund fragwürdiger Anstellungen in der Region Asien-Pazifik Untersuchungen durchführen würden. Geprüft wird, ob Bewerber auf Empfehlung von Führungskräften aus staatlichen Einrichtungen oder Unternehmen eingestellt wurden.   ... →

Weltweite Manipulationen beim Devisenhandel

Seit inzwischen einem Jahr ermitteln Finanzbehörden, ob es erneut zu Manipulationen auf den Märkten und zu Absprachen zwischen den Händlern (Banken) kam. Dieses Mal handelt es sich jedoch nicht um den Referenzzinssatz Libor, sondern um Wechselkurse. Der Devisenmarkt gilt mit seinem täglichen Handelsvolumen von etwa fünf Billionen Dollar (3,6 Billionen Euro) als größter Finanzmarkt weltweit. Auch wenn Aufseher der Märkte bereits im Juli 2006 Anzeichen für eine Manipulation bemerkten, wurden die Hinweise nicht weiter verfolgt, da die Händler, die nun unter Verdacht des Betruges stehen, selbst in dem Komitee zur Überwachung des Devisenhandels sitzen.   ... →