Weltweite Kampagne fordert Ausstieg aus klimaschädlichen Investments in die fossile Brennstoffindustrie

 Mac-Murray-Oil-Sands-Plant, Alberta Canada. Foto: Kris Krüg | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Am 13. und 14. Februar, dem „Global Divestment Day“, wird erstmals weltweit gegen die fossile Brennstoffindustrie protestiert.(Foto: Kris Krüg)

Die Branche, die für über 60 % der weltweiten CO-2 Emissionen verantwortlich ist, expandiert trotz anthropogener Klimaerwärmung unbeirrt weiter. Sie beutet bestehende fossile Ressourcen aus, nutzt verstärkt kontroverse Fördermethoden (fracking, mountain top removal) und macht selbst vor empfindlichsten Ökosystemen (Arktis) nicht halt.   ... →

Weltweite Unterstützung für Ecuadors Kampf gegen Chevron

Mit einem internationalen Aktionstag gegen Chevron machte die „Vereinigung der von Chevron betroffenen Länder“ am 21.05.2014 auf die zahlreichen weltweiten Vergehen des US-amerikanischen Erdölkonzerns Chevron (vorher Texaco) aufmerksam. Im Mittelpunkt der Proteste in 13 Ländern standen wieder einmal die gravierende Umweltzerstörungen in Ecuador, die dem Unternehmen angelastet werden.

Im Zusammenhang mit laufenden Verhandlungen zu Chevrons Verantwortlichkeit in Ecuador vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag gelangten bisher geheime Unterlagen von Chevron an die Öffentlichkeit.   ... →

Chevron muss wegen Protestanten Arbeit einstellen

Letzte Woche wurde Chevron an einer geplanten Explorationsbohrung für Schiefergas in Pungesti, Rumänien gehindert. Die protestierende örtliche Gemeinde hatte die Zufahrt für LKWs blockiert. Beim Versuch der Polizei und Chevron, die Demonstration zu stoppen wurde ein Mann verletzt. Ansonsten verlief der Protest weitgehend friedlich.

Weitere Informationen finden Sie hier.   ... →

Chevron zahlt 31 Millionen Euro für Ölverschmutzung in Brasilien:

Die Ölfirma Chevron Brazil hat sich zu einer Vergleichszahlung von 31 Millionen Euro (95,17 Millionen Reais) bereit erklärt. Bei dem Prozess ging es um Umweltschäden, die durch Ölverschmutzungen entstanden sind. Im November 2011 liefen 3700 Barrel Rohöl vor der Küste Rio de Janeiro ins Meer. Im März 2012 ereignete sich ein weiteres Leck und es traten 25 weitere Barrel aus.   ... →

„Schmutzige Hand“: Ecuador initiiert internationale Kampagne gegen Chevron

Der ecuadorianische Präsident, Rafael Correa, hat am Samstag den Start einer internationalen Kampagne gegen Chevron mit dem Namen “Die schmutzige Hand von Chevron” angekündigt.  Er möchte internationale Persönlichkeiten einladen, ihre Hände in die ehemaligen Öl- und Teerförderstellen der Firma zu tauchen und damit zeigen, dass diese von Chevron nie gereinigt wurden. Die Kampagne ist Bestandteil eines schon länger andauernden Streits der beiden Parteien: Indigene Gemeinschaften warfen der Firma, die damals noch Texaco hieß, nach ihrem Abzug 1992 vor, den Regenwald kontaminiert zu haben.   ... →

Ölpest vor Brasilien: Chevron muss weitere Strafe zahlen

Wegen der schweren Ölpest vor der brasilianischen Küste im November soll der US-Ölkonzern Chevron weitere Strafzahlungen in Millionenhöhe leisten. Die brasilianische Ölbehörde forderte am Montag weitere 17,5 Millionen Dollar vom Ölkonzern Chevron. Die Bussgelder würden wegen insgesamt 24 Rechtsverstössen verhängt, teilte die Behörde mit. Für die Ölpest vor dem Bundesstaat Rio de Janeiro, die im November 2011 durch eine Bohrung ausgelöst worden war, hatte Chevron die Verantwortung übernommen.   ... →