Nestlé: Kaffee kann Spuren von Zwangsarbeit enthalten

 Brasilianische Kaffeebohnen, Chess REO/ Flickr | Bild (Ausschnitt): © Albert Cesario [CC BY-NC-ND 2.0] - Flickr

Erneut muss sich Nestlé dem Vorwurf stellen, die Verletzung von grundlegenden Arbeits- und Menschenrechten entlang seiner Lieferkette nicht ausschließen zu können. Nach Vorwürfen der Kinderarbeit in der Côte d’Ivoire auf an Nestlé liefernden Kakaoplantagen und sklavenartigen Zuständen bei der Herstellung von Nestlés Katzenfutter in Thailand, stehen nun brasilianische Zulieferer für Nestlés Kaffeesparte wegen Zwangsarbeit in der Kritik – und somit auch diesmal wieder Nestlé selbst.   ... →

Update: Umweltkatastrophe in Brasilien

  Bild (Ausschnitt): © Romerito Pontes [CC BY 2.0] - Flickr
Knapp vier Monate nach der verheerenden Umweltkatastrophe in Brasilien, bei der 17 Menschen starben, zwei weitere immer noch vermisst werden und weite Landstriche verseucht wurden, kommt Bewegung in die Aufklärung des Unglücks. Am 05.11.2015 war im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais ein Damm von Rückhaltbecken für giftige Abwässer einer Eisenmine von Samarco gebrochen und kontaminiertes Wasser in den Rio Doce gelangt und bis in den Atlantik gespült worden.
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Update: Dammbruch in Brasilien – Größter Umwelt-Albtraum der Geschichte

Ein Dammbruch in Brasilien führte zu 6 Todesopfern und 631 Verletzten. 21 Personen werden noch vermisst. Aus noch ungeklärten Gründen war der Damm eines Abwasserbeckens einer Erzgrube im Bundesstaat Minas Gerais am 5.11.2015 gebrochen (ZDF TV-Bericht). Die Mine wird gemeinsam von BHP Billiton und Vale SA über das Bergbauunternehmen Samarco betrieben.. Das Wasser und der Schlamm sind bis in das 7 km entfernte Dorf Bento Rodrigues geströmt.Es   ... →

Brasilianisches Gericht stoppt Vales Nickelabbau am Amazonas wegen Flusskontaminierung

Nach einem Gerichtsbeschluss des brasilianischen Bundesgerichtes vom Freitag, den 14. August 2015, muss der weltweit führende Nickel- und Eisenerz-Produzent Vale seine Aktivitäten in der Onça Puma-Nickelmine im Nordwesten Brasiliens vorerst einstellen.
Das Gericht reagierte damit auf einen Antrag der Staatsanwaltschaft der brasilianischen Stadt Redenóao, die indigenen Dörfer der Ethnie Xikrin für die durch die Mine entstanden Kontaminierung des Flusses zu entschädigen.   ... →

Münchener Rück weiter in Kritik wegen Beteiligung an Belo Monte Staudamm

Die Münchener Rückversicherungs- Gesellschaft (Munich Re) unterstützt weiterhin das hochumstrittene Staudammprojekt Belo Monte im brasilianischen Regenwald.

Dies kritisierten Nichtstaatliche Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung am 25. April (1). Die hohe Beteiligungssumme von 25% an Rückversicherungen mache das Unternehmen mitverantwortlich für die katastrophalen Folgen des Staudammbaus (2). Obwohl das Unternehmen sich als nachhaltig agierend präsentiere, so die Gegner, würde es durch die Absicherung des Projekts gegen internationale Richtlinien und seine eigenen Prinzipien verstoßen (3).   ... →

Ölpest vor Brasilien: Chevron muss weitere Strafe zahlen

Wegen der schweren Ölpest vor der brasilianischen Küste im November soll der US-Ölkonzern Chevron weitere Strafzahlungen in Millionenhöhe leisten. Die brasilianische Ölbehörde forderte am Montag weitere 17,5 Millionen Dollar vom Ölkonzern Chevron. Die Bussgelder würden wegen insgesamt 24 Rechtsverstössen verhängt, teilte die Behörde mit. Für die Ölpest vor dem Bundesstaat Rio de Janeiro, die im November 2011 durch eine Bohrung ausgelöst worden war, hatte Chevron die Verantwortung übernommen.   ... →