Commerzbank und Deutsche Bank im Visier der US-Behörden

Erst Anfang Juli 2014 wurde eine Rekordstrafe von knapp neun Milliarden Dollar gegenüber der BNP Paribas wegen Verstößen gegen US-Sanktionen verhängt. Nun wurde bekannt, dass auch gegen zwei deutsche Finanzinstitute ermittelt wird.

Laut Frankfurter Rundschau steht die zweitgrößte Bank Deutschlands kurz vor einer Millionenstrafe. Die Commerzbank soll über ihre US-Tochtergesellschaft im Zeitraum von 2002 bis 2007 Gelder für Unternehmen in Nordkorea, Myanmar, Kuba, Iran und Sudan transferiert haben.   ... →

BNP Paribas und Credit Suisse: Strafverfahren in den USA

Update vom 08.05.2014; Wieder einmal drohen europäischen Großbanken Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Wie Wallstreet Online berichtet, laufen die Untersuchungen gegen die BNP Paribas seit dem Jahr 2009. Die Bezirksstaatsanwaltschaft Manhatten sowie Bundesstaatsanwaltschaft ermitteln inzwischen gemeinsam gegen das europäische Kreditinstitut, das US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, Kuba sowie den Sudan verletzt haben soll. Die Anklage gegen die Credit Suisse beläuft sich indes auf den Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und mangelnder Kooperation mit amerikanischen Justizbehörden.   ... →

Weltweite Manipulationen beim Devisenhandel

Seit inzwischen einem Jahr ermitteln Finanzbehörden, ob es erneut zu Manipulationen auf den Märkten und zu Absprachen zwischen den Händlern (Banken) kam. Dieses Mal handelt es sich jedoch nicht um den Referenzzinssatz Libor, sondern um Wechselkurse. Der Devisenmarkt gilt mit seinem täglichen Handelsvolumen von etwa fünf Billionen Dollar (3,6 Billionen Euro) als größter Finanzmarkt weltweit. Auch wenn Aufseher der Märkte bereits im Juli 2006 Anzeichen für eine Manipulation bemerkten, wurden die Hinweise nicht weiter verfolgt, da die Händler, die nun unter Verdacht des Betruges stehen, selbst in dem Komitee zur Überwachung des Devisenhandels sitzen.   ... →

BNP schließt zweiten Fonds, der von Nahrungsmittelspekulation profitiert

Die Vermögensverwaltung von BNP Paribas hat angekündigt, ihren Fonds “Parvest World Agriculture” zu schließen, um Nahrungsmittelspekulationen zu vermeiden.

BNP Paribas erklärte: “Als Ergebnis unseres Dialogs mit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) folgen wir nun der Argumentation von Oxfam… Obwohl kein direkter Zusammenhang zwischen den Finanzinstrumenten und der Volatilität der Nahrungsmittelpreise erwiesen ist, haben wir uns entschlossen, diese Vorsichtsmaßnahme zu ergreifen und weitere Ankäufe unseres Parvest World Agriculture Fonds abzulehnen.   ... →

“Friends of the Earth Europe”- Studie über Spekulationen mit Nahrungsmitteln

Laut der Studie spekulieren europäische Banken, Investmentfonds und Versicherungsunternehmen mit Nahrungsmittelpreisen und finanzieren den Erwerb von Land in Entwicklungsländern. Der Bericht untersucht die Aktivitäten von 29 europäischen Banken, darunter die  Deutsche Bank, RBS, Allianz, BNP Paribas, AXA, HSBC, Generali, UniCredit und Credit Agricole.   ... →