Cerro de Pasco – Eine Stadt, die von einem Bergwerk verschluckt und vergiftet wird

 Cerro de Pasco, Peru. Quelle: Wikicommons | Bild (Ausschnitt): © Unkown [CC BY-SA 3.0] - Wikimedia

Im Jahr 2008 wurde eine Gesetz verabschiedet, welches die Umsiedlung der Bewohner anordnet. Doch bis heute wurde das Geld unverständlicherweise nicht genutzt, so dass die Bewohner noch immer direkt am verseuchten Bergwerk leben müssen. Der Minenbetreiber Volcan Compañía Minera S.A.A., gehört weltweit zu den vier größten Produzenten von Zink und Silber und ist der größte Produzent in Peru mit 12 unterschiedlichen Bergwerken – Derzeit kauft Volcan immer mehr Häuser rund um die Mine auf ohne jedoch Verantwortung zu übernehmen, die Stadt umzusiedeln und so die Menschen vor den Konsequenzen des Bergwerks zu schützen.   ... →

Glencore: Die Schattenseite des Bergbaus

  Bild (Ausschnitt): © Golda Fuentes [CC BY 2.0] - flickr

Gesundheitsschäden und Umweltbelastung in Kolumbien

In der Cesar-Region in Kolumbien ist der Boden sehr rohstoffreich. Viele internationale Bergbaukonzerne, beispielweise der schweizerische Konzern Glencore, haben sich in den letzten 20 Jahren neben kleinen Gemeinden angesiedelt. Die Minenbetrieb dieser Konzerne ist aufgrund von Steuereinnahmen, Exporten und Arbeitsstellen von entscheidender Bedeutung für die kolumbianische Regierung. Jedoch sind sie folgenschwer für die Einwohner der Region, die zur Umsiedlung gezwungen wurden.   ... →

Vale S.A. : Stopp eines Kaliumprojekts in Argentinien

Arbeitsrechtsverletzung in Argentinien

In einem Milliardenprojekt in Argentinien leitet die brasilianische Firma Vale S.A. ein Kalium-Bergwerk, das 2014 die Produktion aufnehmen soll. Es wurde von lokalen Behörden unterstützt, die positive ökonomische Auswirkungen für die Region erwarten. So hat sich das Unternehmen verpflichtet, seine Belegschaft zu mindestens 75% mit lokalen Arbeitskräften zu besetzen und lokale Güter und Dienstleistungen kaufen.   ... →