Obama-Regierung genehmigt Shell umstrittene Ölbohrungen in der Arktis

Am Montag erteilte das US-Innenministerium dem Ölkonzern Royal Dutch Shell die lang bemühte Genehmigung in der ölreichen Tschuktschensee vor der Küste Alaskas unterhalb des Meeresbodens zu bohren. Bereits im Mai waren Bohrungen in den höheren Ebenen gestattet worden, jedoch fehlte dem britisch-niederländischen Konzern bis dahin noch eine spezielle Sicherheitsausrüstung, um Lecks zu verhindern.

Das Gebiet in der Arktis gilt als heiß umkämpft: Forscher vermuten unter dem eisigen Gewässer bis zu 90 Milliarden Barrel ÖL also 30 Prozent der weltweit ungenutzten Vorkommen.   ... →

Royal Dutch Shell: Start arktischer Ölbohrungen steht kurz bevor

Umweltschäden in Alaska

Die Ironie des Klimawandels: Durch den Anstieg der Temperaturen und den Rückgang des Eises in der Arktis sind nun erstmalig Ölbohrungen in den einstmals vereisten Gebieten der Arktis möglich. Als eines der internationalen Unternehmen steht der multinationale Gas- und Ölkonzern Royal Dutch Shell kurz vor den ersten Ölbohrungen in der Beaufort- und Tschuktschensee nördlich der Küste von Alaska.   ... →