Dirty Profits 7 “OUT OF CONTROL: Irresponsible Weapon Transfers and Future Weapon Systems

Der Bericht DIRTY Profits 7 deckt die Finanzbeziehungen der 10 europäischen TOP-Banken zu Rüstungsexporteuren auf, die seit 2015 in die krisenbehaftete MENA-Region (Nahost und Nordafrika) und damit besonders für den Jemen-Krieg Waffen lieferten.

Das Ergebnis: Alle 11 untersuchten Rüstungsunternehmen, die in die MENA-Region exportiert haben, was die von Saudi-Arabien angeführte Kriegsallianz einschließt, wurden in einer Größenordnung von über 24 Mrd. Euro von den 10 europäischen TOP-Banken finanziert. Darunter befinden sich auch die Deutsche Bank und die Commerzbank. Das Gesamtvolumen der Aktien- und Anleiheinvestitionen der 10 Banken in die untersuchten Rüstungsunternehmen liegt bei ca. 9,9 Mrd. €. Zudem sind die größten deutschen Vermögensverwalter bzw. ihre Kund*innen (u.a. Allianz, DWS, Union Investment, und Deka Investments) mit über 5,5 Mrd. Euro in die Rüstungsunternehmen investiert.

Der Dirty Profits-Bericht untersucht die int. führenden Rüstungsunternehmen Lockheed Martin, Boeing, Raytheon, BAE Systems, Northrop Grumman, General Dynamics, Airbus, Leonardo, Thales sowie die deutschen Unternehmen Rheinmetall und ThyssenKrupp auf Grund ihrer Lieferung in das Untersuchungsgebiet.

Die Auswahl der untersuchten Banken erfolgte auf Basis der Finanzierungs- und Investitionsanteile an den ausgewählten Rüstungsunternehmen. Dabei wurden die 10 europäischen Banken mit der größten Finanzierungssumme ausgewählt. Darunter befinden sich auch die Deutsche Bank und die Commerzbank, außerdem Lloyds, Barclays, Credit Agricole, BNP Paribas, BBVA, Banco Santander, Credit Suisse und Unicredit.

Der Dirty Profits 7 Bericht analysiert zudem die Rolle der 11 untersuchten Rüstungsunternehmen in Bezug auf die Herstellung bzw. Zulieferungen von/für Atomwaffen, Streumunition oder Landminen.

Dirty Profits 7 “OUT OF CONTROL: Irresponsible Weapon Transfers and Future Weapon Systems”.