Ölpest im Nigerdelta – Höchstes britisches Gericht entscheidet über Haftbarkeit von Öl-Multi Shell

Umweltzerstörung durch Ölförderung im Nigerdelta  Bild (Ausschnitt): © n.v. [Public Domain] - Wikimedia

Für über 40.000 Bewohner*innen der Ogale und Bille Gemeinschaften im Nigerdelta könnte der nächste Dienstag die verspätete Gerechtigkeit bringen, für die Sie seit Jahrzehnten kämpfen. Denn dann wird die Frage der Haftbarkeit Shells für anhaltende Ölverpestung und bisher ausgebliebene Aufräumarbeiten letztinstanzlich vor dem britischen Supreme Court entschieden. Die zentrale Frage, über die die Verfassungshüter zu entscheiden haben, ist, ob Shell für die Aktivitäten ihrer Tochterunternehmen in der Region verantwortlich ist und Schadensersatz für deren Säumnisse zahlen muss.   ... →

Weltbank, Exxon & Co im Ölrausch in Guyana

  Bild (Ausschnitt): © Chad Teer [CC-BY-2.0] - Wikimedia

Im Meeresboden vor der Küste Guyanas befinden sich 13,6 Milliarden Barrel Öl und 960 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Urgewald spricht in diesem Zusammenhang von einer Ölbombe, denn selbst wenn nur die Hälfte der Öl- und Gas-Reserven verbrannt würden, könnten die daraus resultierenden Emissionen eine Millarde Tonnen CO2 übersteigen. Das Ölprojekt würde dann aus der derzeitigen Kohlenstoffsenke Guyana – das Land ist zu über 80 Prozent von nahezu unberührtem Regenwald bedeckt – den größten Pro Kopf-Emittenten von CO2 weltweit machen.   ... →

Ölkatastrophe in Sibirien: Auch westliche Investoren finanzieren Nornickel

  Bild (Ausschnitt): © ESA [Public Domain] - Wikimedia

Die 21.000 Tonnen Diesel und Chemikalien des russischen Bergbauunternehmens Nornickel, die seit Ende Mai in den Abajarna Fluss gelangten, werden Flora und Fauna in der Polarregion noch Jahrzehnte beeinträchtigen. Umweltschützer*innen prognostizieren Auswirkungen vergleichbar mit der Tankerkatastrophe der „Exxon Valdez“ 1989 vor Alaska, die bis heute messbare Umweltschäden mit sich gezogen hat. Die von Aufräumarbeitern bis Sonntag entfernten 330 Tonnen Diesel zeugen von den enormen ökologischen und finanziellen Kosten, die der über Tage verschwiegene Unfall mit sich bringen wird.   ... →

BlackRock goes green?

 BlackRock Zentrale in Midtown Manhattan, New York City.  | Bild (Ausschnitt): © Jim.henderson [CC0] - Wikimedia

Deuten die neusten Bestrebungen des Vermögensverwalters wirklich auf eine nachhaltige Neuausrichtung des Konzerns hin? BlackRock setzt auf eine Engagementstrategie.

Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock geriet in der Vergangenheit immer häufiger in den medialen Fokus. Zuletzt hat der Konzern in der Öffentlichkeit durch dessen Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Merz an Bekanntheit gewonnen, doch ist der Big Player bereits seit Jahren an allen 30 DAX-Unternehmen beteiligt.   ... →

ZDF TV-TIPP: Die Dirty Profits der Bill & Melinda Gates Stiftung

  Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Seit 20 Jahren kämpfen Bill und Melinda Gates mit Ihrer Stiftung weltweit gegen Armut, Hunger und Krankheiten. Die Stiftung sei von anthroposophischen Werten geleitet heißt es und man habe sich zum Ziel gesetzt, Menschen von Hunger und Armut zu befreien und die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Dieser Anspruch steht aber im krassen Widerspruch zu der Art und Weise, wie die Stiftung ihre Erträge erzielt.   ... →

Pressemeldung: Pensionskassen scheitern bei Nachhaltigkeitscheck deutlich

  Bild (Ausschnitt): © Facing Finance
  • Betriebliche Altersversorgung auf Kosten von Klima, Mensch und Umwelt immer noch an der Tagesordnung
  • Deutsche Pensionskassen zeigen für Nachhaltigkeit kaum Interesse und ignorieren damit auch den mehrheitlichen Willen ihrer Kund*innen
  • NGOs und Verbraucherschützer*innen fordern transparente und nachhaltig orientierte Investmententscheidungen auf Basis von sozial-ökologischen Mindeststandards, die auch völkerrechtliche Verpflichtungen berücksichtigen

Berlin/Bremen 17.3.2020 Für die Vereinten Nationen spielt die Versicherungswirtschaft bei der Förderung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung weltweit eine wichtige Rolle.   ... →