Siemens stellt Profit vor Klimaschutz und Menschenrechte

 Aktivist*innen blockieren Arbeiten von Adani in Australien, Dezember 2017. | Bild (Ausschnitt): © John Englart [CC BY-SA 2.0] - flickr

Das Unternehmen Siemens gibt sich gern als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. „Nur sauberes Geschäft ist Siemens-Geschäft“, heißt es etwa auf der Website. Mit der Entscheidung, weiter an einem Auftrag für das im Bau befindliche Steinkohlekraftwerk Carmichael festzuhalten, verspielt Siemens gesellschaftliche und moralische Glaubwürdigkeit.

Weite Teile Australiens stehen in Flammen. Eine Fläche größer als Portugal ist mittlerweile abgebrannt.   ... →

Einladung an die Presse zum Aktionstag gegen autonome Waffensysteme in Berlin, 31. Januar 2020

  Bild (Ausschnitt): © Kampagne Killer Roboter Stoppen, Layout: Ole Kaleschke

Am Freitag, den 31.01.2020 ruft die deutsche Sektion der Kampagne STOP KILLER ROBOTS mit verschiedenen Aktionen rund um den Bundestag, das Kanzleramt sowie der US Botschaft und der russischen Botschaft dazu auf, umgehend ein nationales und internationales Verbot für autonome Waffensysteme (Killer Roboter) zu beschließen.

Ablauf der Aktionen

  • 08:30 -09:00 Foto- und Interviewtermin & Aktion mit Roboter-Pantomimen am Eingang des Bundestages (Friedrich-Ebert-Platz).
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Unser Leben, versichert zu Lasten von Mensch und Umwelt

  Bild (Ausschnitt): © Facing Finance e.V.

Facing Finance hat im Rahmen des Fair Finance Guides die Richtlinien von fünf  Lebensversicherungen (Allianz, AXA, R+V, Zurich und Debeka) anhand von rund 150 Kriterien systematisch in Bezug auf ihre Übereinstimmung mit internationalen Nachhaltigkeitsstandards überprüft.

Fazit: Was unserer Vorsorge zugutekommt, kann andernorts verheerende Folgen haben, weil es an klaren, sozial-ökologischen Richtlinien mangelt, die regeln, wie die Beiträge der Kund*innen angelegt werden (dürfen).   ... →

Kinderarbeit auf Tabakplantagen: Noch immer traurige Realität

 Foto von Basil MK von Pexels  | Bild (Ausschnitt): © n.v.

Tabakkonsum ist in Deutschland rückläufig, dennoch boomt die Tabakindustrie weltweit. Das Genussmittel wird oftmals unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen angebaut und verarbeitet, auch von Kindern und Jugendlichen. Nun haben sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Projekt „Unfairtobacco“ der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Umwelt und Entwicklung zusammengetan, um auf Kinderarbeit in der Tabakbranche aufmerksam zu machen und die Unternehmen in die Verantwortung zu nehmen.   ... →

Made in Cambodia – Textile Lieferketten und die Verantwortung der Investoren

 Cover der Studie mit Bild einer Fabrikarbeiterin bei einer Auditierung eines kambodschanischen
Zulieferbetriebs durch das ILO-Programm Better Factories Cambodia. | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

In der im Dezember 2019 veröffentlichten Studie Made in Cambodia bringen Facing Finance und SÜDWIND Investitionen in Textilunternehmen mit Arbeitsrechtsverstößen im Globalen Süden in Verbindung. Am Beispiel Kambodscha zeigen die Autoren, dass auf verlässliche Informationen zur Umsetzung von Arbeitsrechtsstandards in Textilfabriken zurückgegriffen werden kann. Investor*innen können die vorhandene Datengrundlage nutzen, um ihrer Verantwortung nachzukommen und bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiter*innen einzufordern.   ... →

Jemen-Krieg : Kriegsverbrechen-Vorwürfe gegen Rüstungsunternehmen

 Destroyed house in the south of Sanaa, 12 June 2015 | Bild (Ausschnitt): © Ibrahem Qasim (CC BY-SA 4.0)

Seit 2015 erlebt Jemen die „schlimmsten humanitären Krise der Welt“, so der Vereinigte Nationen. Tausende von Zivilist*innen wurden durch den Krieg oder die indirekten Folgen des Krieges getötet, und weitere Millionen Jemeniten leiden unter akuter Not, Hunger und Krankheiten. All dies, während Rüstungsunternehmen und Banken am Krieg verdienen. Eine Gruppe von Menschenrechtsorganisationen[1] um das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) will die Verantwortung europäischer Politiker und hochrangiger Manager in Rüstungskonzernen für ihre Beihilfe zu Kriegsverbrechen in Jemen in Frage stellen, indem sie eine Strafanzeige beim Internationalen Strafgerichtshof eingerichtet haben.   ... →