Rio Tinto in Australien

Rio Tinto Coal Australia wird für mangelhafte Gesundheits- und Sicherheitsstandards, aber auch für fehlende Transparenz in den Minen ‚Mount Thorley’, ‚Hunter Valley’ und ‚Bengalla’ kritisiert. Daneben gibt es Kritik für die Schikane von Gewerkschaftsmitgliedern in der tasmanischen Bell-Bay-Alumiumhütte und die Verunreinigung von Boden und Grundwasser in Arnhem Land im Norden Australiens.

Weiter wird Rio Tintos Uranabbau in Australien beanstandet, da große Umweltschäden und radioaktiver Abfall entstehen. In Westaustralien bedroht, ausgehend von der ‚Ranger Uranium Mine’, eine große Menge radioaktiv verunreinigtes Wasser Gemeindeland von Aborigines und Feuchtgebiete, die einen Lebensraum für Kakadus darstellen. Laut RepRisk sind in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich 100.000 Liter kontaminiertes Wasser aus den Absetzbecken der Mine durchgesickert.[1]

[1] Reprisk: Most Controversial Mining Companies of 2011. p. 7

Affected topics
  • Umwelt-, Arten- und Klimaschutz
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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