Rio Tinto: Luftverschmutzung in Salt Lake City, USA

Die Organisation “Ärzte für eine gesunde Umwelt“ aus Utah bschuldigte 2011 ein Tochterunternehmen von Rio Tinto, Kennecott Utah Kupfer, für etwa 30% der Umweltverschmutzung in der Umgebung von Salt Lake City, Utah, verantwortlich zu sein. Vor allem die hohen Luftverschmutzung sei der Grund, warum Salt Lake City fortwährend unter den 10 Städten sei, die in den USA am stärksten verschmutzt seien. Nach mehreren Verhandlungsversuchen reichten drei Organisation (Utah Moms for Clean Air, Utah Physicians for a Healthy Environment, WildEarth Guardians) Klage gegen Rio Tinto/Kennecott ein. Sie werfen dem Unternehmen vor, nicht nur für den unverhältnismäßigen Anstieg der Luftverschmutzung in Utah verantwortlich zu sein, sondern auch ständig die Emissionsgenehmigungen und Bestimmungen des Bundesumweltamtes zu übertreten. [1]

Die amerikanische Vereinigung zur Bekämpfung von Lungenkrankheiten (American Lung Association) gab Salt Lake City die Note F für untragbar hohe Ozonwerte und Feinstaubbelastung. Nach ihren Berechnungen sei etwa ein Drittel der Bevölkerung von Utah wegen der Umweltverschmutzung gefährdet. Jugendliche und ältere Menschen bilden etwa die Hälfte der Bevölkerung in Utah; von ihnen haben 230.000 Asthma und etwa 494.000 leiden unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen [2].

 

[1] EnviroNews Utah (2011): “Dr Brian Moench Announces a Joint Lawsuit Against Rio Tinto-Kennecott” (abgerufen am 05.09.2013).

[2] Judy Fahys (2013): “Air pollution in Utah gets ‘F’ grades from American Lung Association”, The Salt Lake Tribune, 24 April (abgerufen am 05.09.2013).

Case location
Salt Lake City, UT, USA
United States of America


Affected topics
  • Umwelt-, Arten- und Klimaschutz
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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