Rio Tinto Uranmine „Roessing“ in Namibia

NGOs haben die Umweltauswirkungen sowie die Arbeits- und Menschenrechtssituation in der größten Uranmine Namibias ‚Roessing’, bei der Rio Tinto mit 69% Hauptanteilseigner ist, untersucht. Arbeiter und die Bewohner der umliegenden Dörfer erleiden Gesundheitsschäden, da sie radioaktiven Abfall, Staub und Radongas ausgesetzt sind. Die Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahme von Roessing sind unzureichend.[1] Aktuelle Messungen konnten erhöhte Uranwerte in Grundwasser, Böden und Sedimenten nachweisen.[2]

[1] LaRRI: Uranium Mining in Namibia. 2009.

[2] http://www.criirad.org/actualites/dossier2012/namibie/CRIIRAD-namibia-press.pdf