Wilmar International: Palmölproduktion in Indonesien

Jedes Jahr verliert Indonesien aufgrund der Palmöl-, Papier- oder Holzproduktion 1,2 Prozent seiner Wälder.[1] Im Jahr 2010 hat der nationale Rat für Klimawandel in Indonesien den Palmölsektor als Hauptursache für den Verlust an natürlichen Wald- und Moorgebieten identifiziert.[2]

Die von Wilmar angelegten Palmölplantagen führen zur riesigen Monokulturen, welche unberührte Wälder vernichten, Sümpfe austrocknen und den Bestand bereits bedrohter Tierarten, wie Tiger oder Urang Utans, umso stärker gefährden. Zudem beschleunigen diese den Klimawandel und zerstören den Lebensraum von indigenen Gemeinschaften.

Wilmar ist neben mehreren indonesischen Palmölproduzenten Mitglied im ‘‘Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO), allerdings konnte auch in diesem Forum die Produzenten nicht dazu bewegt werden die Abholzung ganzer Wälder für die Palmölproduktion zu stoppen .[3]

NRO Berichten zufolge wurden die Bidin, eine ethnische Gruppe auf Sumatra, von Wilmar gezwungen ihr Land für neue Plantagen zu verlassen. Somit ist Wilmar mutmaßlich für die Zerstörung der Heimat der Bidin verantwortlich.[4]

[1] Greenpeace India, Frying the forest, How India’s use of palm oil is having a devastating impact on Indonesia’s rainforests, tigers and the global climate, 2012.

[2] DNPI (2010). Op.cit. Section 1:16, 18, 19, 20

[3] Greenpeace India, Frying the forest, How India’s use of palm oil is having a devastating impacton Indonesia’s rainforests, tigers and the global climate, 2012.

 
Affected topics
  • Menschen- und Arbeitsrechte
  • Umwelt-, Arten- und Klimaschutz
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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