Paladin Energy: Uranmine Langer Heinrich

Paladin Energy fördert in Namibia Uran in der Mine “Langer Heinrich”.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) von 2010, welche den Wasserverbrauch der Mine „Langer Heinrich“untersuchte, kam zu beunruhigenden Ergebnissen. Demzufolge ist die dortige Wasserentnahme weder umweltverträglich noch nachhaltig und würde, sollte der Grundwasserspiegel weiter sinken, den Fortbestand einer gefährdeten Baumart bedrohen. Paladin hat noch nicht erklärt, ob und inwiefern sie sich mit diesem Problem beschäftigen will.[1]

Schon in einem früheren Bericht der Organisation WISE zu den Auswirkungen des Uranabbaus auf die Umwelt („Environmental Impacts of Current Uranium Mine Projects”) wurde Paladin Energy seine Mine „Langer Heinrich“ kritisiert. Das Uranvorkommen befindet sich im Namib-Naukluft-Nationalpark, der sich durch eine reiche, an Namibias extreme klimatische Bedingungen angepasste Biodiversität auszeichnet. Paladin werden auch die enorme Wassermengen vorgeworfen, die für die Weiterverarbeitung aus den ohnehin knappen Wasserressourcen entnommen werden. Obwohl schon der derzeitige Wasserverbrauch der Umwelt schadet, plant das Unternehmen, noch mehr Wasser zu verwenden, um die Produktionskapazitäten zu erhöhen.[2]

 

[1] http://www.the-eis.com/data/literature/Langer%20Heinrich%20Water%20Supply%20
Draft%20EIA%20Nov%202010.pdf

[2] WISE Uranium Project 27.09.10, Inter Press Service News Agency,
22.08.09 and 17.07.07

Case location
Mt Langer Heinrich, Namib-Naukluft National Park, Namibia
Namibia


Affected topics
  • Umwelt-, Arten- und Klimaschutz
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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