EADS: Waffenlieferungen in Konfliktgebiete

Bewaffnete Hubschrauber aus der Produktion von EADS, seinen Töchtern (vor allem Eurocopter) oder deren Nachfolgeunternehmen werden in fast alle Konfliktgebiete der Erde verkauft[2], z.B. nach Angola, Burma, Kolumbien oder Israel.

Außerdem wurden mit dem Ende des Waffenembargos 2004 Militärjeeps, Helikopter und Panzerabwehrraketen des Typs MILAN 3 nach Libyen geliefert. Gaddafis Regime überwies 168 Mio. Euro an EADS für MILAN Raketen.[1]

 


[1] Ian Black, Libyan rebels receiving anti-tank weapons from Qatar, Guardian, 14th April 2011; Howard Mustoe and Andrea Rothman, Eurofighter’s combat debut in Libya may boost sales of $106 million plane, Bloomberg, 24 March 2011

[2] http://stopwapenhandel.org/sites/stopwapenhandel.org/files/EADS2011_0.pdf. Das schließt Angola, Burma, Tschad, China, Kolumbien, Côte d’Ivoire, Israel, Marokko und Taiwan mit ein. Raketen, die von MBDA (und Nachfolgern) produziert werden, werden unter anderem nach Algerien, Angola, Kamerun, Tschad, China, Chile, Kolumbien, Ägypten, Indien, Iran, Israel, Kenja, Libanon, Libyen, Malaysia, Marokko, Oman, Pakistan, Philippinen, Saudi Arabien, Syrien, Taiwan, Thailand, Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Uruguay, Venezuela und Yemen verkauft.

Affected topics
  • Menschen- und Arbeitsrechte
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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