Shell: Ölsande in Kanada

Die umstrittenen Ölsandprojekte von Shell in Kanada werden wohl nicht zu einer Verringerung von giftigem Müll beitragen, so die Geschäftsführerin von Shell Kanada Lorraine Mitchelmore.1.

Wenn das Bitumen von Lehm, Sand und Schlamm gelöst wird, entsteht ein hochgiftiges Nebenprodukt, das in sogenannten Tailing Dams gelagert wird. Diese sollen laut der 74. Direktive der Regierung in Alberta  geregelt Diese verlangt die Verringerung von Abfallprodukten2.

Abgesehen von diesen hochgiftigen Rückständen verursachen Ölsande hohe CO2 Emissionen und sind nur bei hohem Ölpreis über 95 Dollar pro Barrel rentabel. Für die Förderung von Ölsanden sind zudem sehr hohe Anfangsinvestitionen nötig3.


  1.  Dawson, C. (2014): http://www.wsj.com/articles/shell-canada-oil-sands-mines-may-not-meet-waste-targets-1409170852 (accessed 25.09.2014) []
  2.  Healing, D (2014): http://www.calgaryherald.com/business/Shell+challenged+meet+tailings+pond+targets/10153851/story.html (accessed 23.10.2014) []
  3.  Carbon Tracker (2014): http://www.carbontracker.org/in-the-media/kxl-press-release (accessed 27.10.2014) []
Directly and indirectly (through shareholding) involved companies Indirect investors through shareholding

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