Dammbruch in Brasilien: Bergbaukonzern Vale SA wird zu Schadenersatz verurteilt

Ein halbes Jahr nach der Katastrophe an der Mine Córrego de Feijao im brasilianischen Brumadinho verurteilte ein Gericht den Bergbaukonzern Vale SA vergangene Woche zu vollem Schadenersatz.[1]

Am 25. Januar war der Damm eines Rückhaltebeckens der Eisenerzmine gebrochen und setzte eine Schlammlawine frei, die in die Umgebung des Bergbaus stürzte und mindestens 246 Menschen in den Tod riss.   ... →

Eindringlicher Aufruf der OSZE-Länder zur Unterstützung der Verhandlungen über das Verbot tödlicher autonomer Waffen

Parlamentarier aus den 57 Mitgliedsländern der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die in Luxemburg zu ihrer jährlichen Parlamentarischen Versammlung zusammengekommen sind, haben am 8. Juli 2019 die Declaration on Advancing Sustainable Development to Promote Security (Luxembourg Declaration) angenommen. Diese Erklärung, die darauf abzielt, Frieden, Abrüstung und nachhaltige Entwicklung zu fördern, enthält einige erfreuliche Abschnitte.   ... →

Presseerklärung: Friede sei mit euch! Wie der Krieg im Jemen Europas Kassen klingeln lässt – auch die der Deutschen Bank

  Bild (Ausschnitt): © n.v.

(22.5.2019) Der heute in Frankfurt/Main von der NGO Facing Finance vorgestellte Bericht DIRTY Profits 7 deckt die Finanzbeziehungen der 10 europäischen TOP-Banken zu Rüstungsexporteuren auf, die seit 2015 in die krisenbehaftete MENA-Region (Nahost und Nordafrika) und damit besonders für den Jemen-Krieg Waffen lieferten.

Das Ergebnis: Alle 11 untersuchten Rüstungsunternehmen, die in die MENA-Region exportiert haben, was die von Saudi-Arabien angeführte Kriegsallianz einschließt, wurden in einer Größenordnung von über 24 Mrd.   ... →

Einladung zur Vorstellung des neuen Dirty Profits Berichtes – Banken und Bomben außer Kontrolle?

Die Vorstellung des Berichtes erfolgt am 22.5. 18:00 im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit anschließendem Imbiss in der Evangelischen Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Der Export von Rüstungsgütern an kriegführende Staaten verlängert Konflikte und Kriege. Dies hat schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung, verhindert Entwicklungschancen von Ländern und Gesellschaften und es kommt zu starken Migrationsbewegungen und Flüchtlingsströmen.   ... →

Wirtschaft und Menschenrechte: Regierung steht mal wieder nicht zu ihrem Wort

 Dhaka Savar Building Collapse | Bild (Ausschnitt): © rijans [CC BY-SA 2.0] - flickr

Immer wieder gibt es Fälle von eklatanten Umwelt- und Menschenrechtsverstößen durch Unternehmen: „Industrieunfälle“, bei denen Tonnen giftiger Produkte Gewässer verseuchen, Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, Ausbeutung von Arbeitern*innen in Textilfabriken oder Ermordung von Menschenrechtsverteidiger*innen. Unternehmen mit Sitz in Deutschland sind hier keine Ausnahme. Auch sie verletzen in ihren Auslandsgeschäften allzu häufig Menschenrechte und Umweltstandards.

Seit langem fordert die Zivilgesellschaft verbindliche Regeln für Unternehmen zum Schutz von Mensch und Umwelt – auch bei ihren Auslandstätigkeiten.   ... →

Die Kampagne zum Verbot von Killer-Robotern kommt am 21. März 2019 nach Berlin

  Bild (Ausschnitt): © Facing Finance

Presseinformation – 7. März 2019 Die Kampagne zum Verbot von Killer-Robotern veranstaltet am Donnerstag, den 21. März 2019 in Berlin eine Pressekonferenz, am Vorabend einer globalen Zusammenkunft von Aktivist*innen aus über 50 Ländern.

Datum & Zeit: 21. März 2019 um 11:00
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum Nr. 4, Schiffbauerdamm 40   I   Sprecher*innen: Jody Williams, Friedensnobelpreisträgerin – Prof.   ... →