Siemens stellt Profit vor Klimaschutz und Menschenrechte

 Aktivist*innen blockieren Arbeiten von Adani in Australien, Dezember 2017. | Bild (Ausschnitt): © John Englart [CC BY-SA 2.0] - flickr

Das Unternehmen Siemens gibt sich gern als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. „Nur sauberes Geschäft ist Siemens-Geschäft“, heißt es etwa auf der Website. Mit der Entscheidung, weiter an einem Auftrag für das im Bau befindliche Steinkohlekraftwerk Carmichael festzuhalten, verspielt Siemens gesellschaftliche und moralische Glaubwürdigkeit.

Weite Teile Australiens stehen in Flammen. Eine Fläche größer als Portugal ist mittlerweile abgebrannt.   ... →

Made in Cambodia – Textile Lieferketten und die Verantwortung der Investoren

 Cover der Studie mit Bild einer Fabrikarbeiterin bei einer Auditierung eines kambodschanischen
Zulieferbetriebs durch das ILO-Programm Better Factories Cambodia. | Bild (Ausschnitt): © ILO Asia-Pacific [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

In der im Dezember 2019 veröffentlichten Studie Made in Cambodia bringen Facing Finance und SÜDWIND Investitionen in Textilunternehmen mit Arbeitsrechtsverstößen im Globalen Süden in Verbindung. Am Beispiel Kambodscha zeigen die Autoren, dass auf verlässliche Informationen zur Umsetzung von Arbeitsrechtsstandards in Textilfabriken zurückgegriffen werden kann. Investor*innen können die vorhandene Datengrundlage nutzen, um ihrer Verantwortung nachzukommen und bessere Arbeitsbedingungen für die Arbeiter*innen einzufordern.   ... →