Textilindustrie: Gewalt gegen Frauen und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen

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TW: Sexuelle Gewalt

Es kommt blankem Hohn gleich, dass Textilkonzerne sich an 5€ T-Shirts mit ‘feministischen’ Sprüchen wie „The revolution is female“ und „The future is female“ eine goldene Nase verdienen, während die zu 85% weiblichen der rund 40 Millionen Textilarbeiter*innen zu den am schlechtesten bezahlten und schutzlosesten Arbeiter*innen der Welt gehören. Einen Boykott sieht die Clean Clothes Campaign, das größte Bündnis aus Gewerkschaften und NGOs der Textilindustrie, allerdings kritisch.   ... →

Dossier: autonome Waffen – auf dem Vormarsch?

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Das neue Dossier „Autonome Waffensysteme – auf dem Vormarsch?“, herausgegeben von der Informationsstelle Wissenschaft und Frieden e.V. in Zusammenarbeit mit der Kampagne „Killer Roboter stoppen“, behandelt die Risiken autonomer Waffensysteme aus friedensethischer Perspektive und informiert über den aktuellen Stand der Weltpolitik und Diplomatie.

In Zeiten der Corona Epidemie zeichnen sich besorgniserregende Entwicklungen rundum das Thema letale autonome Waffensysteme (LAWS) ab.   ... →

Internationale Lieferketten: Verdacht auf zehntausende Uigur*innen in Zwangsarbeit

 Protest für die Uigur Minderheit in Berlin. | Bild (Ausschnitt): ©  langkawi [CC BY 2.0] - flickr

Willkürliche Massenverhaftungen, gravierender körperlicher und seelischer Missbrauch, Zwangsarbeit, religiöse Verfolgung, politische Indoktrination, Zwangssterilisierung: die Liste an systematischen Menschenrechtsverletzungen, die China im Umgang mit den Uigur*innen vorgeworfen werden, ist nichts für schwache Nerven.

Letzte Woche veröffentlichte die Coalition to End Forced Labour eine Warnung, dass nahezu jede große Bekleidungsmarke und jeder Baumwollhändler aufgrund ihrer Lieferketten in Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang, einer überwiegend von der muslimischen Minderheit der Uigur*innen besiedelten Region im Nordwesten Chinas, verwickelt sein könnte.   ... →

Anstieg deutscher Waffenexporte um 40% – auch Kriegsregionen wurden kräftig beliefert!

 Patrouillen-U-Boot der Klasse 209 von ThyssenKrupp. 2021 soll ein weiteres Modell nach Ägypten geliefert werden. | Bild (Ausschnitt): © Marco Kuntzsch [ Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported] - Wikimedia

Während zahlreiche Unternehmen ob ausbleibender Aufträge in der Corona-Pandemie auf Staatshilfe angewiesen sind und Staaten Schulden in Milliardenhöhe aufnehmen, bleiben die internationalen Waffenexporte ungebrochen – zur Freude der deutschen Rüstungsindustrie. Wie aus einer Anfrage der Linken-Politikerin Sevim Dagdelen hervorgeht, sind die Waffenexporte aus Deutschland in den ersten vier Monaten des Jahres um satte 40 Prozent auf über 492 Millionen Euro gestiegen.   ... →

Lieferkettengesetz: stehen vorbildliche deutsche Unternehmen bald mit beiden Beinen im Gefängnis?

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BDA: „Außerordentlich vorbildliche deutsche Unternehmen brauchen kein Lieferkettengesetz.“

Mit beiden Beinen im Gefängnis, oder außerordentlich vorbildlich? Ja, was denn nun?

Der Präsident und der Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) scheinen sich nicht ganz einig zu sein, wie es um die Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards entlang der Lieferkette deutscher Unternehmen bestellt ist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!   ... →

Schlechtes Zeugnis für Tech-Unternehmen: Kontrolle der Lieferketten ungenügend

 Der einzige deutsche Konzern schneidet besonders schlecht in der Kontrolle seiner Lieferanten ab - gerade in Malaysia | Bild (Ausschnitt): © Crazyblocks [CC0 1.0] - Wikimedia

In einer neuen Studie der NGO „KnowTheChain“ ist der Technologiebranche ein verheerendes Zeugnis ausgestellt worden. Untersucht wurde, inwieweit Zwangsarbeit unterbunden und Arbeitsrechte gewährleistet werden. In der Studie wurden sieben Kriterien (Absichtserklärungen, Verfolgbarkeit der Lieferketten, Erwerbspraxis, Personalbeschaffung, Stimme der Arbeitnehmer, Kontrolle der Umsetzung und Abhilfemaßnahmen) zu gleichen Teilen in einem „Hundertpunkteindex“ gewichtet. Insgesamt erreichten die bewerteten, weltweit 49 größten Unternehmen hierbei lediglich einen Score von durchschnittlich dreißig Punkten.   ... →