Presseerklärung: Vier Jahre Streubombenkonvention: Einsatz verboten! Investment erlaubt!?

(Berlin, 31.07.2014) Anlässlich des 4. Jahrestages des Inkrafttretens des  „Übereinkommens über Streumunition“ (1. August) fordert die Internationale Kampagne zum Verbot von Streumunition (Cluster Munition Coalition) die Staatengemeinschaft auf, dem Verbot beizutreten, den Vertrag zu ratifizieren und ihn vollständig umzusetzen.

Derzeit haben 113 Staaten das Übereinkommen unterzeichnet, 29 müssen das Abkommen allerdings noch ratifizieren. Noch immer zählen Russland, die USA und China nicht zu den Unterzeichnerstaaten, obwohl sie als die größten Anwender und Produzenten von Streubomben gelten.   ... →

UBS zahlt 300 Millionen an deutschen Fiskus

Die UBS, der derzeit in Belgien und Frankreich Anklageverfahren ins Haus flattern, hat sich jetzt mit dem deutschen Fiskus auf eine Strafzahlung in Höhe von 300 Millionen Euro geeinigt. Wegen Beihilfe zur Steuerflucht ermittelte die Staatsanwaltschaft seit 2012 gegen das Schweizer Geldhaus. Auslöser der Untersuchungen waren vom Bundesland Nordrhein-Westfalen erworbene sogenannte Steuer-CDs mit Angaben zu mutmaßlichen Steuersündern.   ... →

Erneute Klagen wegen Steuerbetrugs der UBS

Die Schweizer Großbank UBS kann den Vorwürfen wegen Geldwäsche einfach nicht entkommen. Erst im Juli 2014 berichtete Facing Finance über die unerlaubten Geschäftspraktiken der belgischen UBS Niederlassung und der Eröffnung eines formellen Anklageverfahrens gegen Marcel Brühwiler, Chef der Niederlassung (Lesen Sie hier unseren Beitrag.). Nun, nur wenige Wochen danach, wird dem Geldinstitut vorgeworfen, wohlhabenden Franzosen beim Betrug des französischen Fiskus geholfen zu haben.   ... →

Kik: Entschädigungssumme für die Opfer des Fabrikeinsturzes in Bangladesch steigt auf $1 Million

Beim Einsturz der Rana-Plaza Textilfabrik in Bangladesch im vergangenen Jahr starben 1183 Menschen, weitere 2000 wurden verletzt. Als Ursache wurde die kapazitätsüberschreitende Benutzung des Gebäudes festgestellt. Wie sich herausstellte, ließ nicht nur Kik seine Textilprodukte billig herstellen, auch Firmen wie Adler, C&A, Benetton und Mango waren Abnehmer der dort unter geringen Löhnen produzierten Artikel. Einen Monat nach dem Unglück beschlossen die westlichen Textilhersteller (siehe Vertragsunterzeichner hier), ein Abkommen über Gebäudesicherheit und Brandschutz abzuschließen.   ... →