Nestle und Unilever unter den größten Verschmutzern der Meere

 Beispielbild: ein von Plastikmüll verschmutzer Strand in Ägypten | Bild (Ausschnitt): © Vberger [Public Domain] - Wikimedia

Laut eines Berichts von n-tv haben Greenpeace-Aktivist*innen an einem philippinischen Strand eine Woche lang mehr als 50 000 Plastikmüllteile eingesammelt und den verursachenden Konzernen zugeordnet. Dabei stellte sich heraus, dass 17 % der Tüten- und Flaschenreste von Nestlé-Produkten stammen und 10 % von Unilever.

Diese Müllmengen würden v. a. dadurch verursacht, dass die Großkonzerne auf den stark von Armut betroffenen Philippinen ihre Produkte wie Instantkaffee, Shampoo, Öl oder Zahnpasta zunehmend in Kleinstverpackungen, den sogenannten Sachets, verkauften.   ... →

Nestlé, Cargill und Archer Daniels Midland: Zivilverfahren wegen Kinderarbeit in Côte d´Ivoire

Wie Facing Finance im Januar dieses Jahres berichtete, haben sechs ehemalige Kinderarbeiter Klage gegen Nestlé, Archer Daniels Midland und Cargill eingereicht. Sie geben an, aus Mali nach Côte d´Ivoire verschleppt und dort zur Kakaoernte gezwungen worden zu sein.

Ursprünglich wurde die Klage bereits im Jahr 2005 eingereicht, 2010 aber mit der Begründung abgelehnt, dass sie nicht unter den Alien Tort Claims Act fiele.   ... →

Nestlé: Kaffee kann Spuren von Zwangsarbeit enthalten

 Brasilianische Kaffeebohnen, Chess REO/ Flickr | Bild (Ausschnitt): © Albert Cesario [CC BY-NC-ND 2.0] - Flickr

Erneut muss sich Nestlé dem Vorwurf stellen, die Verletzung von grundlegenden Arbeits- und Menschenrechten entlang seiner Lieferkette nicht ausschließen zu können. Nach Vorwürfen der Kinderarbeit in der Côte d’Ivoire auf an Nestlé liefernden Kakaoplantagen und sklavenartigen Zuständen bei der Herstellung von Nestlés Katzenfutter in Thailand, stehen nun brasilianische Zulieferer für Nestlés Kaffeesparte wegen Zwangsarbeit in der Kritik – und somit auch diesmal wieder Nestlé selbst.   ... →

Nestlé: Verfahren wegen Kinderarbeit auf Kakaoplantagen wieder aufgenommen

Immer wieder wird von Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen von Côte d´Ivoire berichtet, von denen auch Nestlé seinen Kakao bezieht. Nun gibt es mit Blick auf das Schweizer Unternehmen neue Entwicklungen.

Der US Supreme Court hat ein Verfahren zugelassen, das sich mit Nestlé Verantwortung für die Kinderarbeit auf seinen Zuliefer-Plantagen befassen wird.

Die Kläger aus Mali argumentieren, dass Nestlé (neben Cargill und Archer Daniels Midland) Menschenrechtsverletzungen in Côte d´Ivoire durch den Kauf von Kakao gefördert und unterstützt habe.   ... →

Wasserausbeutung bei Dürre – Nach monatelangen Protesten endlich eine Anklage gegen Nestlé

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auch im am 09.06.2015 veröffentlichen Artikel auf dieser Webseite: „Nestlé: Wasserprivatisierung trotz Dürre“.

Seit vier Jahren herrscht in Kalifornien eine extreme Dürre, doch so mancher Großkonzern schert sich nicht. Trotz dem anhalten Wassermangel zapft die Schweizer Nestlé Wasser in Strawberry Creek, Teil des San Bernardino National Forest, ab. Dagegen versuchen sich jetzt die Anwohner zu wehren; sie haben Klage im Bundesbezirksgericht von Kalifornien gegen die Forstverwaltung der Vereinigten Staaten eingereicht.   ... →

Nestlé: Sklavenarbeit für Katzenfutter

Erneut ist die moderne Sklavenarbeit in den Schlagzeilen. Nachdem letzte Woche bereits eine Sammelklage gegen die Supermarktkette Costcos wegen wissentlichen Sklavenhaltung bei ihren Zulieferern eingereicht wurde, sieht sich jetzt auch der Schweizer Konzern Nestlé mit Vorwürfen konfrontiert, Sklavenarbeit als Teil seiner Lieferkette für das Katzenfutter „Fancy Feast“ zu dulden.

Über die Hintergründe der nun erhobenen Klage berichtete bereits der US-amerikanische Regierungsbericht zur Menschenrechtslage in Thailand (2014).   ... →