BlackRock goes green?

 BlackRock Zentrale in Midtown Manhattan, New York City.  | Bild (Ausschnitt): © Jim.henderson [CC0] - Wikimedia

Deuten die neusten Bestrebungen des Vermögensverwalters wirklich auf eine nachhaltige Neuausrichtung des Konzerns hin? BlackRock setzt auf eine Engagementstrategie.

Der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock geriet in der Vergangenheit immer häufiger in den medialen Fokus. Zuletzt hat der Konzern in der Öffentlichkeit durch dessen Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Merz an Bekanntheit gewonnen, doch ist der Big Player bereits seit Jahren an allen 30 DAX-Unternehmen beteiligt.   ... →

Blackrock verklagt Deutsche Bank – „Wesentliche Pflichten“ als Treuhändler verletzt

Nachdem sich die Deutsche Bank vergangene Woche mit dem US Justizministerium auf eine Strafzahlung in Höhe von 7,2 Milliarden Dollar geeinigt hat, hat nun ein New Yorker Gericht eine Klage von Blackrock, dem weltweit größten Vermögensverwalter, sowie der Allianz-Tochter Pimco gegen die Deutsche Bank in den meisten Punkten zugelassen.

Die Deutsche Bank kaufte Anfang des Jahrtausends US-Immobilienhypotheken, kombinierte diese zu neuen Finanzprodukten (Wertpapieren), verkaufte diese unter anderem an ihre beiden Großaktionäre Blackrock und Pimco und verwaltete sie weiterhin treuhänderisch.   ... →

Höchste Geldbuße der BaFin für BlackRock

Die Aufsichtsbehörde für den deutschen Finanzmarkt BaFin hat im März die bislang höchste Geldbuße gegen einen Finanzdienstleister verhängt: Die britische BlackRock Investment Management soll eine Strafe von 3,25 Millionen Euro wegen Verstößen gegen das Wertpapierhandelsgesetz zahlen: jahrelang hatten Konzernteile falsch oder zu spät über ihre Stimmrechtsanteile an deutschen Unternehmen berichtet.

Dies sei auf „Fehlbewertungen der deutschen Mitteilungspflicht  zurückzuführen“.   ... →

BlackRock Inc

BlackRock, Inc. ist ein international tätiges Investmentunternehmen und gilt als einer der größten Anbieter von Anlageverwaltungs-, Beratungs- und Risikomanagementlösungen. Zum Kundenstamm des Konzerns gehören Träger betrieblicher, öffentlicher, gewerkschaftlicher und branchenspezifischer Pensionspläne, Regierungen, Versicherungen, Publikumsfonds von Drittanbietern, Schenkungen, Stiftungen, wohltätige Organisationen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Staatsfonds, Banken, Finanzberater und Privatpersonen aus der ganzen Welt. Das US-amerikanische Unternehmen analysiert breitgefächerte Anlagekonzepte und ist bestrebt, seinen Kunden einen beständigen Mehrwert in einem risikokontrollierten Umfeld zu schaffen.   ... →

Schlechtes Zeugnis für Tech-Unternehmen: Kontrolle der Lieferketten ungenügend

 Der einzige deutsche Konzern schneidet besonders schlecht in der Kontrolle seiner Lieferanten ab - gerade in Malaysia | Bild (Ausschnitt): © Crazyblocks [CC0 1.0] - Wikimedia

In einer neuen Studie der NGO „KnowTheChain“ ist der Technologiebranche ein verheerendes Zeugnis ausgestellt worden. Untersucht wurde, inwieweit Zwangsarbeit unterbunden und Arbeitsrechte gewährleistet werden. In der Studie wurden sieben Kriterien (Absichtserklärungen, Verfolgbarkeit der Lieferketten, Erwerbspraxis, Personalbeschaffung, Stimme der Arbeitnehmer, Kontrolle der Umsetzung und Abhilfemaßnahmen) zu gleichen Teilen in einem „Hundertpunkteindex“ gewichtet. Insgesamt erreichten die bewerteten, weltweit 49 größten Unternehmen hierbei lediglich einen Score von durchschnittlich dreißig Punkten.   ... →

Katastrophen im Doppelpack: Bergbaukonzern Nornickel verursacht erneut massive Umweltverschmutzung in Sibirien

 Nornickel: Größter Arbeitgeber und Umweltzerstörer Nordrusslands | Bild (Ausschnitt): © Hans Olav Lien [CC-BY-SA 3.0] - Wikimedia

Der zweite Skandal in einem Monat: Nachdem erst Anfang Juni bekannt geworden ist, dass der russische Bergbaukonzern Nornickel über mehrere Tage ein Leck an einem Öltank über mehrere Tage verschwieg, wodurch 21.000 Tonnen Rohöl in den Ambanarja Fluss gelangten, ist nun ein Video aufgetaucht, das zeigt, wie giftiges Produktionsabwasser in die umliegende Natur gepumpt wird.

Der Konzern erklärte daraufhin, die verantwortlichen Mitarbeiter*innen für den Umweltschaden bereits suspendiert zu haben und gab an, dass deren Verhalten gegen die operationellen Richtlinien des Unternehmens verstoßen würden.   ... →