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Verbraucherportal Faire Fonds: Trotz Regulierung und Nachhaltigkeitsversprechen der Fondsindustrie fließt jeder fünfte Euro immer noch in (klima-)schädliche Geschäftsmodelle

  • Fast 2.600 von Faire Fonds untersuchte Fonds mit insg. mehr als 2,2 Billionen Euro verwaltetem Vermögen – davon rund ein Fünftel in konfliktbehaftete Unternehmen investiert
  • 33 Milliarden Euro in Kohleunternehmen und 91 Milliarden in Öl- und Gasunternehmen investiert
  • (ESG-) ETFs von DWS und BlackRock weisen die höchsten Beteiligungen an konfliktbehafteten Unternehmen auf
  • Auch DWS Flaggschiff-Fonds Top Dividende fällt negativ durch hohe fossile Beteiligungen auf
  • Sonderanalyse: Top 10-Fonds nach größtem Anteil an Einwegplastik-Produzenten

Berlin, 05.12.2022. Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen Facing Finance und urgewald haben ein weiteres Update des frei zugänglichen Verbraucherportals Faire Fonds (www.faire- fonds.info) veröffentlicht. Dieses ermöglicht Nachhaltigkeitschecks von Investmentfonds.

Das Portal analysiert mittlerweile die Beteiligungen von insgesamt 2.580 in Deutschland zugelassenen Publikumsfonds an 1.108 ausgewählten, konfliktbehafteten Unternehmen1. Untersucht werden unter anderem die Eigen- und Fremdfonds der vier größten deutschen Fondsgesellschaften Allianz Global Investors, Deka, DWS und Union Investment. 738 der analysierten Fonds sind ETF-Produkte.

Mehr als die Hälfte (1.444) der vom Verbraucherportal Faire Fonds untersuchten Fonds werden von der Datenbank „Lipper for Investment Management“ (Refinitiv) als „Nachhaltigkeits-Fonds“ gelabelt (im Folgenden: „ESG-Fonds“). Als „Artikel 8“ oder als „Artikel 9“- Fonds nach der EU-Verordnung 2019/2088 werden 1.160 bzw. 284 Fonds geführt.

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