ZDF TV-TIPP: Die Dirty Profits der Bill & Melinda Gates Stiftung

Bild: © Facing Finance

Seit 20 Jahren kämpfen Bill und Melinda Gates mit Ihrer Stiftung weltweit gegen Armut, Hunger und Krankheiten. Die Stiftung sei von anthroposophischen Werten geleitet heißt es und man habe sich zum Ziel gesetzt, Menschen von Hunger und Armut zu befreien und die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Dieser Anspruch steht aber im krassen Widerspruch zu der Art und Weise, wie die Stiftung ihre Erträge erzielt.

Bill und Melinda Gates nehmen, laut Investment Policy der Stiftung, Einfluss auf die Investmententscheidungen der Stiftung und haben erklärt, nicht in Unternehmen investieren zu wollen, die sie „ungeheuerlich“ finden. Das wären dann laut Investment Policy der Gates Foundation gerade mal zwei Dinge: Tabakindustrie und alles was in Verbindung mit dem Sudan steht. Doch zum einen investiert die Stiftung über ETF Fonds trotzdem in die Tabakindustrie und zum anderen bedeutet das, dass Bill und Melinda Gates ganz offensichtlich Investments in Waffenexporteure und Klimazerstörer, Alkohol und Zucker etc. akzeptabel bzw. nicht ungeheuerlich finden. Dabei sollte die Gates Stiftung wissen, dass  Wetterkatastrophen – bedingt durch den Klimawandel – und Gewalt in Form militärischer Konflikte Armut verursachen und laut UNO deswegen zu den Haupt-Fluchtursachen zählen.

Ein Beitrag dazu von Jutta Sonnewald im ZDF am 22.5.20 ab 23:45 in heute+ und Montag 25.5.20 ab 13:00 im MiMa.

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