Einladung an die Presse zum Aktionstag gegen autonome Waffensysteme in Berlin, 31. Januar 2020

Bild: © Kampagne Killer Roboter Stoppen, Layout: Ole Kaleschke

Am Freitag, den 31.01.2020 ruft die deutsche Sektion der Kampagne STOP KILLER ROBOTS mit verschiedenen Aktionen rund um den Bundestag, das Kanzleramt sowie der US Botschaft und der russischen Botschaft dazu auf, umgehend ein nationales und internationales Verbot für autonome Waffensysteme (Killer Roboter) zu beschließen.

Ablauf der Aktionen

  • 08:30 -09:00 Foto- und Interviewtermin & Aktion mit Roboter-Pantomimen am Eingang des Bundestages (Friedrich-Ebert-Platz). Die Roboter-Pantomimen werden MdBs beim Betreten des Bundestages Rote Karten überreichen und sie damit auffordern, im Bundestag für ein Verbot von autonomen Waffen zu stimmen (Drucksachen 19/10637 und 19/15333 ).
  • 09:30-10:00 Foto- und Interviewtermin auf der Wiese vor dem Bundestag (Platz der Republik) mit MdBs, die den Antrag bzw. die Verbots-Forderung für autonome Waffensysteme unterstützen, Roboter-Pantomimen und Vertreter*innen der Kampagne STOP KILLER ROBOTS mit großem Banner „STOP KILLER ROBOTS“.
  • 10:00-10:15 Foto- und Interviewtermin mit Roboter-Pantomimen und Vertreter*innen der Kampagne STOP KILLER ROBOTS mit großem Banner „STOP KILLER ROBOTS“ vor dem Kanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin.
  • 10:30-10:50 Foto- und Interviewtermin vor US Botschaft mit Roboter-Pantomimen und Vertreter*innen der Kampagne STOP KILLER ROBOTS mit großem Banner „STOP KILLER ROBOTS“, Pariser Platz 2, 10117 Berlin.
  • 11:00-11:20 Foto- und Interviewtermin mit Roboter-Pantomimen und Vertreter*innen der Kampagne STOP KILLER ROBOTS vor der russischen Botschaft mit großem Banner „STOP KILLER ROBOTS“, Unter den Linden 63-65, 10117 Berlin.

Zudem werden offene Briefe an die Fraktionen von CDU/CSU, SPD und FDP veröffentlicht.

 

Vertreter*innen der Kampagne STOP KILLER ROBOTS stehen während der Aktionen für Interviews zur Verfügung:

Thomas Küchenmeister, Facing Finance e.V. Geschäftsführender Vorstand / Managing Director; Sprecher der Kampagne STOP KILLER ROBOTS in Deutschland kuechenmeister@facing-finance.org, @FacingFinance, @KillerRoboterSt, Tel: 0175 4964082

Markus N. Beeko, Generalsekretär Amnesty International in Deutschland; Mathias John, Experte für Wirtschaft, Rüstung und Menschenrechte bei Amnesty International in Deutschland, Kontakt über die Pressestelle:  presse@amnesty.de, Tel.: 030/420248-306

Mary Wareham, Global Coordinator of the Campaign to Stop Killer Robots (Human Rights Watch), wareham@hrw.org, @marywareham, @BanKillerRobots, Tel. +1 (646) 203-8292

Clare Conboy, (in Genf) Media and Communications Manager, Tel. +44 (750) 741-5987 (WhatsApp),  clare@stopkillerrobots.org, @BanKillerRobots, @ClareConboy

 

Killerroboter: • verletzen Menschenrechte • sind mit den Prinzipien des humanitären Völkerrechts unvereinbar • nehmen dem Menschen die Entscheidungsgewalt über Leben und Tod • heizen das internationale Wettrüsten weiter an • sind Massenvernichtungswaffen • stellen eine moralische Grenzüberschreitung dar • sind vernetzt und können „gehackt“ werden und z.B. von Terroristen gegen die eigenen Streitkräfte oder Zivilbevölkerung gerichtet werden • suchen und zerstören ihre Ziele ohne menschliche Kontrolle •  können zu Verantwortungslosigkeit in Politik und beim Militär führen • können die Hemmschwelle senken,  Kriege zu führen und bedrohen Frieden & Stabilität weltweit

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