Einladung zum Pressefrühstück zum Thema Rohstoff-Abbau: Facing Finance und Misereor kritisieren deutsche Banken

Einen Tag vor der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank veröffentlichen Facing Finance und Misereor eine Studie mit dem Titel „Fragwürdige Unternehmenstätigkeiten des Schweizer Bergbauriesen Glencore und die Verantwortung deutscher Banken„. Der Studie zufolge stellten deutsche Banken in den vergangenen vier Jahren fast acht Milliarden Euro für den drittgrößten Bergbaukonzern der Welt bereit, obwohl dem Unternehmen in Argentinien, Bolivien, Kolumbien, Peru und der DR Kongo gravierende Delikte wie zum Beispiel Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen, Gefährdung der Gesundheit der Bevölkerung, Korruption und Steuervermeidung vorgeworfen werden. Die Deutsche Bank hat sich mit 1,2 Milliarden Euro am stärksten an der Finanzierung von Glencore beteiligt und so ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten vernachlässigt, die sich aus den 2011 verabschiedeten UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte ableiten.

Wir laden Sie herzlich ein zur Vorstellung der Studie im Rahmen eines Pressefrühstücks. Sarah Guhr von Facing Finance und Johanna Sydow von Misereor, die beiden Autorinnen, werden die Studie für Sie zusammenfassen. Außerdem berichten zwei Vertreter von Misereor-Partnerorganisationen über die gravierenden Probleme im Umfeld von Glencore-Minen in Peru und Bolivien. Thomas Küchenmeister, Geschäftsführender Vorstand von Facing Finance, wird das Podium moderieren und einen Ausblick liefern.

Für Übersetzung ist gesorgt.

Das Pressefrühstück findet statt am 17.5.2017 von 9:30-11 Uhr im Haus am Dom Bistum Limburg, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

Um Anmeldung zum Pressefrühstück wird gebeten unter Email:
kuechenmeister@facing-finance.org

Medienkontakte: 

Thomas Küchenmeister, Geschäftsführender Vorstand Facing Finance, 0175 – 49 64 082
Sarah Guhr, Facing Finance, 0151 – 43 62 13 14
Johanna Sydow, Misereor, Tel. 0176 – 47 32 67 55

Recent Related Posts

Kommentare sind geschlossen.